Lucky Ways

Wege zum Glück

Italien

Kalabrien

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Kalabrien

Wenn du von der schönen Amalfiküste kommst, die natürlich Besucher in Scharen anzieht, dann wunderst du dich, dass es ein bisschen weiter südlich am Strand von Kalabrien plötzlich vollkommen leer ist.

Ein Genuss für die Seele. Blick nach links, Blick nach rechts. Kein Mensch da. Nur wir. Ganz alleine haben wir diesen Glücksmoment für uns. Das erste Berühren des weichen Sandes, schon mal fühlen, wie warm das Wasser ist. Der Geruch des Mittelmeers vermittelt dir so ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit.

Wir merkten uns diese schöne Küste Kalabriens für die Rückreise vor, denn erstmal lockte uns Sizilien. Aber irgendwie ist glücklich sein in Italien nicht schwer. Auf jeden Fall war das ein sehr erfüllter Spaziergang am Meer. Wir lieben den Süden!

Einer unserer absoluten Lucky Ways war übrigens dieser hier:

Wir suchten einen Platz am Meer für die Mittagspause. Eine Eingebung ließ uns einem Hinweisschild folgen und dann landeten wir bei Giuseppe. Mamma mia.

 Mehr zu Italien… 

Lucky Ways – Tipp: Kalabrien

Kalabrien bildet den „Zeh“

der stiefelförmigen Halbinsel im Südwesten Italiens. Eine Region mit vielen Sonnenstunden. Karge Berge, viele alte Dörfer und natürliche die tolle Küste mit zahlreichen beliebten Stränden wechseln sich ab. Die größte Stadt ist Reggio Calabria ganz im Süden und unweit davon geht die tägliche Fähre nach Sizilien.

Wie auch in Sizilien merkt man von einem nichts: der Mafia, oder, wie sie hier heißt, Ndrangheta. Kalabrien hat landschaftlich und kulturell unheimlich viel zu bieten. Neben den 

Was gibt es zu sehen:

Kalabrien hat eine jahrtausendealte Geschichte.

Zeitzeugen sind zahlreiche Dörfer aus der Zeit der „Magna Grecia“.  Gerace, Santa Severina, Altomonte e Pizzo Calabro sind ein paar Beispiele dafür im kalabrischen Hinterland.

Wenn du gerne in den Hauptattraktionen bist: Dazu zählen Tropea und Capo Vaticano. Wir sind da schön dran vorbei gefahren, zu viele Touristen. Da tummelten wir uns dann lieber im ursprünglichen Sila Nationalpark.

Aber, das Capo Vaticano, ein Kap auf einer Felsklippe am Ende der Halbinsel von Tropea, soll Umfragen zufolge der drittschönste Strand Italiens und einer der 100 schönsten Strände der Welt sein. Nicht umsonst bemüht man hier für kristallklares Meerwasser in allen möglichen Blautönen den Begriff Costa degli Dei, die Götterküste.  

Mehr dazu haben wir demnächst in einem ausführlichen Reisebericht.

 

6 Kommentare

  1. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich so weit im Süden von Italien noch nie war. Wenn ich das erste Mal im Urlaub Meer sehe, dann muss ich auch unbedingt rein oder zumindest barfuß den Strand langlaufen.
    Die Kombination aus Geschichte, Strand und alten Städten ist genau das, was ich suche. Die Tipps habe ich mir auf jeden Fall gemerkt, bietet sich ja für einen Kurzurlaub ausgezeichnet an.
    Liebe Grüße

    Alex

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    • Hi Alex, das bietet sich auch für einen längeren Urlaub an. 700 km Strand, alte Därfer und den Sila Nationalpark. Reicht auf jeden Fall für etwas länger 🙂
      Viele Grüße
      Bruno

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  2. Der Zeh im Gegensatz zur Stiefelferse 🙂
    Ich bekomme schon wieder Fernweh nach Bella Italia, auch wenn es bisher meistens auf Sardinien oder alles deutlich nördlicher als Eure Geschichte spielte.

    Wege zum Glück gibt es in Italien so einige.

    Liebe Grüße, Katja die https://auszeitgeniesser.de

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    • Na wenn das nicht ein Grund ist, mal weiter nach Süden zu fahren. Kalabrien ist kein bisschen überlaufen und es gibt viel zu sehen.
      Viele Grüße
      Bruno

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  3. Hallo Bruno,
    Kalabrien hatte früher so einen Ruf, der nicht besonders anziehend war – mit dem Vorteil, dass es heute immer noch nicht zu überlaufen ist. Solche noch relativ ursprüngliche Regionen findet man in Italien zum Glück ein paar. Ich selbst war auch noch nicht dort, bin jetzt aber angefixt. Bin gespannt, was Ihr noch darüber berichtet!
    Liebe Grüße
    Barbara

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    • Hallo Barbara, interessantes Thema. Folgt man beim Reisen dem Ruf und damit Vorurteilen und geht man unvoreingenommen in die Welt? Unsere beste Erfahrung war immer die, sich selbst ein Bild zu machen. Beispielsweise ist die Mafia für Touristen nicht präsent. Weder in Kalabrien noch in Sizlien.
      Viele Grüße
      Bruno

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