Landrover Discovery Umbau im Autohaus Kölsch Teil 2

Landrover Discovery Umbau im Autohaus Kölsch Teil 2

Landrover Discovery Umbau Teil2 im Autohaus Kölsch

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Das haben wir auch noch nicht gemacht. Eine Geschichte irgendwo in der Mitte angefangen. Aber so ist es nun mal, wenn sich etwas entwickelt. Wir nennen die Vergangenheit einfach Teil 1 und den werden wir irgendwann nachholen. Teil 1 wird also davon handeln, warum unsere Wahl nach ausgiebiger Suche nach einem Reisemobil auf einen Landrover Discovery fiel. Teil 1 wird im Jahr 2014 beginnen. Ein Besuch auf der Abenteuer Allrad führte dazu, dass wir zuerst ein Dachzelt von Autocamp hatten und noch kein passendes Auto dazu. 2015 fanden wir unseren Landrover Discovery 4 und statteten ihn zu allererst mit einem Doppelbatteriesystem aus, um unsere Kühlbox zu betreiben. Dann ging es sofort in den ersten Urlaub, so wie er war. Gleich Anfang 2016 folgte ein Offroad-Training bei TC-Offroad-Trekking, alles noch ohne Veränderungen, denn wir wollten wissen, was er bereits ohne Umbau drauf hat. Und er hat die Herausforderungen des Trainings schon sehr bravourös gemeistert.

Landrover Discovery Umbau Teil 1

Nach dem Offroad-Training ging es los mit dem Umbau. Peter Löwenhaupt von Discovery Parts lieferte die Teile und mit dem Autohaus Kölsch in Neustadt an der Weinstraße lernten wir eine kompetente Werkstatt kennen, die sich mit dieser Art von Umbauten gut auskannte. Der Discovery bekam geländetaugliche Felgen und Bereifung, eine Spurverbreiterung, eine Anitas Höherlegung um bis zu 7,5 cm, einen Asfir Unterfahrschutz für das Getriebe, einen Reservereifen plus Halterung am Heck. Damit ging es dann nach Albanien und wir waren mit unserem Geländewagen im Theti Nationalpark schon sehr zufrieden.

Das Autohaus Kölsch – Your Discovery Partner

Das Autohaus Kölsch ist spezialisiert auf Landrover-Fahrzeuge und besonders auf Landrover Discovery 3 & 4. Es nennt sich „Your Discovery Partner“ und das zurecht. Alle Fragen und Probleme rund um unser Auto hat das Team um Rüdiger Kölsch äußerst zufriedenstellend, ideenreich und teils sehr kreativ gelöst. Warum ideenreich und kreativ, wird nachher weiter unten noch deutlich.

Landrover Discovery Umbau Teil 2

Unser Geländewagen sollte sich sukzessive den Anforderungen anpassen. Dazu müssen wir sagen, wir sind nicht die Hardcore-Offroadfahrer, für die der Tag nur dann ein guter Tag war, wenn sie sich stundenlang durch den Dreck gewühlt haben und die Bedingungen möglichst extrem waren.  Unser Ziel ist es jedoch, viele Pisten abseits der Straßen fahren zu können und so gut ausgerüstet zu sein, dass wir, wenn es drauf ankommt, den Anforderungen gewachsen sind.

Unser nächster Trip geht nach Marokko und hier wollen wir einige Treks aus dem Offroad Führer Marokko von der Pistenkuh fahren. Also war es Zeit für die nächsten Veränderungen am 4x4 und für einen neuen Besuch im Autohaus Kölsch in Neustadt an der Weinstraße.

 

Rüdiger Kölsch hat uns beim Umbau gut beraten.

Der Discovery bekommt

 

  • Einen Safari-Schnorchel mit Zyklon-Vorfilter.
  • Einen Expeditionsdachgepäckträger Slimline II von Frontrunner.
  • Eine Easy-Out-Markise ebenfalls von Frontrunner.
  • Je 2 Frontrunner Arbeitsscheinwerfer vorne und hinten
  • Neue Positionierung und Befestigung des Dachzeltes

Der Safari-Schnorchel mit Zyklon-Vorfilter

Wer nicht gerade offroad unterwegs ist, der fragt dann schon mal, wofür braucht man einen Schnorchel? Die Installation einer erhöhten Luftansaugung ist natürlich notwendig bei Wasserdurchquerungen. Doch nur Offroader wissen meist, dass der Schnorchel auch unverzichtbar beim Durchfahren von Schlamm und vor allem Staub-Passagen ist – ein „must have“  in der Wüste. Er lässt also einen Geländewagen nicht nur besser aussehen, sondern sorgt vor allem für saubere und kühle Verbrennungsluft für den Motor. Der Schnorchel macht durch seine aerodynamische Formgebung kaum Windgeräusche und im Gelände keine Probleme mit Ästen oder Gestrüpp. Ein Schnorchel ist allerdings kein Ersatz, sondern nur eine Verlängerung des vorhandenen Luftfilters.

Dank Rüdiger Kölsch haben wir jetzt zusätzlich noch einen Zyklon-Vorfilter. Dieser wird zum Schutz der Staubbelastung des Hauptluftfilters vor diesem platziert, d.h. in der Wüste oder im staubigen Gelände einfach oben auf den Ansaugstutzen gesetzt. Während der Fahrt sammelt sich der überwiegende Sand im Zyklon und kann am Ende des Tages einfach ausgeleert werden. Hierdurch verlängern sich Wartungsintervalle erheblich.

Expeditionsdachgepäckträger von Frontrunner

Braucht man sowas? Der Thule-Träger hat es doch vorher auch getan. Das stimmt. Der Thule-Träger tut es sicherlich unter normalen Bedingungen. Wer Fotos von unserem Landrover Discovery kennt – und hier auf dem Blog gibt es einige, z.B. im Artikel „Wild campen in Italien“ – der kann die bisherige Konstruktion sehen. Der Thule-Querträger sitzt auf einer langen Dachreling. Das Dachzelt hat 2 Querstreben, die an 4 Punkten mit dem Querträger verschraubt sind.

Unsere Erfahrung war, die Verschraubung mit dem Querträger hält bombenfest. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich die Bolzen im Befestigungsschuh auf der Dachreling lösen können. Beim Offroad-Training, das wir bewusst mit Dachzelt machten, um die Stabilität unter erschwerten Bedingungen zu testen, haben wir einen dieser Bolzen verloren. Und auch jetzt, beim Umbau, stellte sich heraus, dass die Befestigungsschuhe wiederum die Schwachstelle waren. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass dir in Extremsituationen das Zelt mitsamt dem Träger vom Dach saust. Nächster Schwachpunkt, die Reling. Das Frontrunner-Rack wird direkt mit dem Dach verschraubt, also kam die Reling runter. Dass sich dabei eine gebrochene Schraube offenbart, hätten wir nicht erwartet.

Front Runner aus Südafrika

ist einer der bekanntesten Anbieter für Offroad- und Outdoor-Equipment. Alle Produkte sind offroadtauglich und auf Dachträger gibt es lebenslange Garantie. Und alles ist so gemacht, dass es für eine Afrika-Expedition geeignet ist. Die Entstehungsgeschichte liest sich so schön, dass ich hier einen Absatz von ihrer Website zitieren möchte:

„Die Legende besagt, dass Front Runner zwischen einem 1988er Land Cruiser 70 und einem Mercedes G in Botswana gegründet wurde: Am Lagerfeuer, nahe eines majestätischen Baobabs, zwischen Elefantenspuren und umgeben von einer Handvoll Freunden aus Südafrika, die mit Know-How in Technik, Design, Produktion und einem Faible für Geländeausfahrten ausgestattet waren. Nach zahlreichen leidvollen Erfahrungen, dass das vorhandene Equipment während ihrer Reisen um die Welt nicht standhielt, entwickelten sie – geleitet von ihrer gemeinsamen Passion für fahrzeugbasierte Abenteuerreisen – neue und patentere Ausrüstungen und konstruierten sie stabiler als… wie sie es nennen, „stärker als die Elefanten am Wasserloch“.“

Rüdiger Kölsch schwört auf Frontrunner und das Schöne ist, als passionierter Offroadfahrer kann er seinen eigenen 4x4, einen umgebauten Discovery 3 zur Beratung heranziehen und uns die Systeme direkt am Auto zeigen und vorführen. Am Ende unseres ausführlichen Gesprächs kauften wir ein Frontrunner Slimline II Dachträgersystem.

 

Lucky Ways – Tipp:

Die Vorteile des Frontrunner Racks in einem Satz:

Der Träger besteht aus hochwertigem Aluminium, ist modular und variabel für alle Fahrzeugtypen anpassbar, ist langlebig, robust, funktional und hat ein flaches Profil. Und wenn eine Frau mitentscheidet, dann rückt auch das Entscheidungskriterium „Aussehen“ deutlich nach oben. Seid also versichert, er sieht auch sehr stylisch aus.

 

 

 

Wie schnell geht so ein Umbau am Landrover Discovery?

Stellt sich diese Frage überhaupt? Das Fahrzeug zwei Tage zum Autohaus Kölsch in die Werkstatt bringen, Inspektion machen, Schnorchel dran, Dachträger drauf, Beleuchtung installieren, Zelt und Markise anbringen, fertig. So war jedenfalls der Plan.

Ok, die Inspektion war etwas aufwendiger, weil wir nicht nur das Motoröl und die Bremsflüssigkeit, sondern auch alle Achsöle erneuern ließen, um hier auf der sicheren Seite zu sein. Schnorchel anbringen und Kabel verlegen für die Scheinwerfer, Routinearbeiten für das Autohaus Kölsch.

Doch zu früh gefreut, das Dachzelt passte mit seinen Querträgern nicht auf das Frontrunner-Rack. Jede normale Werkstatt hätte dich jetzt schnell mit diesem Problem allein gelassen. Nicht so, wenn du einen Discovery-Partner hast.

Eine neue Lösung musste her. Das Autohaus Kölsch reagierte einfallsreich und kreativ. Nach Rücksprache bekam das Dachzelt drei stabile Längsprofile, liegt komplett auf dem Dachträgerrahmen und ist nun an neun Punkten mit dem Frontrunner-Rack verschraubt. Was sich so einfach anhört, bedeutete viel Kreativität, d.h. eine Schlosserei stellte mal eben schnell verzinkte Profile her und das Autohaus Kölsch hat alles noch schön schwarz gespritzt.

Frontrunner Easy out Markise

Wenn du ein Dachzelt mit Vorzelt hast, brauchst du dann noch eine Markise?

Inzwischen klares Ja aufgrund unserer eigenen Erfahrungen.

Nicht immer, wenn du Schatten suchst, willst du das Zelt aufklappen. Vor allem in Gegenden ohne Bäume, also zum Beispiel in der Wüste, ist somit eine Markise, die schnell und einfach zu handhaben ist, eine Bereicherung. Für eine mittägliche Siesta genauso wie für einen Schattenplatz fürs Notebook. Aber was jeder leicht vergisst, die Markise schützt auch vor leichtem Regen. Wie schön wäre es doch in Albanien gewesen, wenn wir im Dauernieselregen am Lake Shkodra eine Markise von 2,50 x 2m gehabt hätten. Das erleichtert das Outdoor-Leben ungemein.

Auf dem Globetrottertreffen 2017 hatten wir uns die 270 Grad Markise von Rhinorack angeschaut. In der Beratung mit Rüdiger Kölsch haben wir dann noch eine Schippe drauf gelegt und ein freischwebendes System, die Eezi Awn bestellt. Dann lag das Teil da in der Werkstatt, mächtig und satte 18 kg schwer. Und am Ende hatten wir die Rechnung ohne das Dachzelt gemacht. Unser Dachzelt von Autocamp ist ja gewollt ein Hartschalenzelt und hat die Liegefläche von 1,40m x 2m auf dem Dach und nicht wie bei anderen Versionen zur Hälfte in der Luft. Das Dachzelt steht also über die Ränder des Racks leicht über.

Damit hatten wir das nächste Problem. Die Markise konnte nicht montiert werden. Auch hier trafen wir gemeinsam mit dem Autohaus Kölsch eine schnelle und pragmatische Entscheidung. Rüdiger recherchierte eben kurz nach Halterungen, die passen könnten und 10 Minuten später war klar, die Eezi Awn geht zurück und die Easy out von Frontrunner kommt dran. Das Autohaus Kölsch hat die Halterungen noch leicht modifiziert, sodass sie nun auch mit unserem Dachzelt harmonieren. Im Endeffekt sind wir froh, wir verzichten zwar auf die 270 Grad, haben aber jetzt ein System, das schlanker ist, deutlich weniger wiegt und entsprechend weniger Windgeräusche macht.

 

*Fit für die Reise nach Marokko

Das Autohaus Kölsch hat seinen Zusatz „Discovery Partner“ voll verdient und wir sagen danke für die Unterstützung und die kreativen Lösungen für unser Dachzelt.

Nicht nur jetzt, sondern von Beginn an wurde unser Landrover Discovery hier fachmännisch und professionell betreut. Der Komplettumbau für unser Fahrzeug ist noch nicht ganz vollendet. Wichtige Dinge wie eine Seilwinde oder ein Zweittank fehlen noch. Aber wir wollen ja noch nicht in die Mongolei sondern erstmal nach Marokko und da gibt es spätestens nach 500 km eine Tankstelle. Unser 4x4 wird sich daher auch weiterhin mit den Herausforderungen entwickeln. Und auch für die nächsten Schritte wissen wir wo wir hinfahren, zu unserem Discovery Partner nach Neustadt an der Weinstraße.

Für Produkte und Dienstleistungen, von denen wir überzeugt sind, machen wir auch gerne Werbung. In diesem Fall erhielten wir als Dankeschön für unseren Bericht einen kleinen Rabatt auf unsere Rechnung. Das hat jedoch in keinster Weise unsere Berichterstattung beeinflusst. Diese ist immer unabhängig von einer Gegenleistung.

 

Lucky Ways – Tipp:

Das Autohaus Kölsch – dein Landrover Discovery Partner

Auszug aus dem Leistungsspektrum

  • Umfassender Offroad-Service
  • Komplettumbau für Offroad-Abenteuer
  • Montage von Seilwinden
  • Nachrüstung Differentialsperren
  • Doppelbatteriesysteme
  • LED-Zusatzscheinwerfer
  • Offroad-Reifen und Felgen
  • Ausrüstung & Dachzelte
  • Montage & Aktivierung Standheizung
  • Lackierung & Fahrzeugfolierung
  • Update und Freischaltungen
  • Diagnose & Fehlersuche
  • Wartung Luftfederung
  • Motorinstandsetzung
  • Sondereintragungen

Website

Ansprechpartner: Rüdiger Kölsch

Tel: +49 171 8033899

 

Roadtrip Marokko

Zu Marokko gibt es schon einiges hier auf dem Blog, z.B.

Marokko – die Welt der Berber und Araber

Marokko 1 – Ankunft in Marrakesch

Marokko 2 In den Souks von Marrakesch

Diesmal erfüllen wir unseren Traum und bereisen das Land mit Landrover Discovery 4 mit Dachzelt und viel mehr Zeit.

Warst du schon einmal in Marokko? Was waren deine Erfahrungen und Erlebnisse?
Fährst du einen Geländewagen? Und was hast du für deine Offroad-Trips umgebaut?

Sei so nett und schreibe es unten in die Kommentare.

Lebe dein Abenteuer nach deinem Geschmack!

Gern gelesen

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Globetrottertreffen 2017 bei Bayern-Kamele

Globetrottertreffen 2017 bei Bayern-Kamele

Globetrottertreffen bei Bayern-Kamele

Individualisten mit Abenteurergen treffen sich zum Talk von Traveller zu Traveller.

Samstagabend, 30. September. Es war bereits dunkel. Wir waren wohl so ziemlich die letzten Ankömmlinge dieses Abends beim Globetrottertreffen 2017. Ein großes Lagerfeuer knisterte. Es wurde gegrillt und in Kürze sollte der erste Vortrag der Veranstaltung starten. Bei der Anmeldung vermittelte uns ein kleiner Freudenschrei: Wir hatten gerade dafür gesorgt, dass die 100-Teilnehmer-Marke geknackt wurde.

Wir freuen uns, denn wir sind das erste Mal bei einem Globetrottertreffen dabei.

Ein Event im Event

Schon die Headline machte Kopfzerbrechen, denn quasi ist das hier ein Event im Event. Wir befinden uns hier bei den Bayern-Kamelen, einem Kamelhof südlich von München im idyllischen Mangfalltal. Schon allein über dieses einzigartige Ausflugsziel könnten wir allein einen Artikel schreiben. Kamelreiten für Kinder und orientalische Weihnachtsfeiern sind nur zwei Attraktionen aus dem vielfältigen Programm.

In diesem Rahmen inmitten von Kamelen fand nun schon zum zweiten Mal das schon über viele Jahre als Klaus-Därr-Treffen bekannte Globetrottertreffen statt. Im Kleinen geht es um den persönlichen Austausch von Traveller zu Traveller. Den großen Rahmen bietet der Kamelhof mit seinem stimmungsvollen Orientzelt.

Warum Klaus-Därr-Treffen?

Der Namensgeber der Veranstaltung hat mit seiner Frau Erika in fast 50 Jahren über100 Länder bereist, davon 89 mit einem 4x4. Die beiden organiseren das Globetrottertreffen mittlerweile nicht mehr, sind aber anwesend und geben gerne ihre Erfahrungen weiter.

Das Globetrottertreffen 2017

Mit unserem Landrover Discovery mit Dachzelt gehören wir zur kleinen Kategorie. „Habt ihr Allrad“ war die erste Frage. Nach einem weiteren Blick auf unsere Reifen meinte Konstantin dann: „Ok, ihr könnt oben auf die Wiese fahren.“ Wie wir später mitbekamen, gab es zwei Stellplätze, einen direkt am Kamelhof. Dort standen ein paar Camper und Wohnmobile ohne Allrad und z.B. auch Geländewagen mit Dachzelt oder Hubdach. Wir fuhren also auf die obere Wiese. Die Frage nach Allrad war berechtigt, denn diese war butterweich. Hier standen die großen Weltreisemobile aller Couleur. Und mit uns jetzt auch etwa drei Geländewagen mit Dachzelt.

Wenn ihr zu so einem Treffen fahrt, müsst ihr wissen, das ist kein Campingplatz. Man steht in der freien Natur, wie sonst auch, nur halt in einer großen Gruppe. Einziger Unterschied, es gibt auf jedem Platz eine Toilette. Für die Expeditionsreisemobile kein Problem. Die haben ja Küche und Bad an Bord. Für uns auch kein Problem. Wir haben Strom und Wasser und eine mobile Dusche dabei. Und gekocht wird draußen.

So handhaben es die allermeisten. Viele Feuerschalen vermitteln ein bisschen Marlboro-Feeling und ein intensiver Duft von Grillfleisch und Gewürzen locken sofort ein leichtes Hungergefühl hervor.

Bayern Kamele

Das Hungergefühl treibt uns zum Orientzelt. Ideal für Leute wie uns, die spät kommen. Es gibt Würstchen, Grillfleisch und Getränke. Auch ist es noch ein warmer Abend. Wir fühlen uns sofort wohl.

Wir haben die Gelegenheit, ein bisschen mit Konstantin zu plaudern, der mit seiner Frau Bianca den Kamelhof Bayern-Kamele betreibt. Bereits in zweiter Generation. Warnung an alle, die schon mit kleinen Kindern reisen. Ihr müsst damit rechnen, dass diese später sehr außergewöhnliche Ideen entwickeln. Denn Konstantin war schon frühzeitig mit seinen Eltern auf Reisen, hat seine Liebe zu Tieren entdeckt, ist ein absoluter Afrika-Narr und ist auch heute noch oft mit dem 4x4 unterwegs.

Was liegt dann näher, als nach dem Abi vollberuflicher Kameltreiber zu werden und später einen eigenen Kamelhof zu betreiben, der einzige in Bayern und der größte in Deutschland?

Kamele machen jedes Event zum Erlebnis

Die Tiere stammen aus Zentralasien, der Mongolei und West-China, bekommen ein Winterfell und sind somit Kälte gewöhnt. Auch einige Lamas, Alpakas, Esel und Ziegen gehören mittlerweile zum Hof.

Kinder lernen spielerisch den Umgang mit den Tieren. Kamelreiten im Mangfalltal wird für Jung und Alt zum unvergesslichen Erlebnis. Orientalische Firmenfeste und Weihnachtsfeiern gehören sicher zu den besonderen Highlights und sogar Teambuilding-Prozesse können auf dem Kamelhof durchgeführt werden. Selbst Film und Fernsehen wissen inzwischen die Geduld der Bayern-Kamele zu schätzen. 

 

 

Die schönste Nebensache beim Globetrottertreffen

Die Veranstalter meinten in ihrer Ankündigung, das Programm sei kein Bilderfestival für Lehnstuhlreisende und die Vorträge seien die schönste Nebensache des Festivals. Wenn sie damit meinten, dass alles ein wenig rustikal, unkompliziert und flexibel zugeht, so haben sie damit recht.

Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe

Wer von euch hat schon mal eine Multivisions-Diashow inmitten von Kamelen erlebt?

Die Kamele fressen genüsslich ihr Stroh. Nebendran sitzen oder stehen Leute, teilweise auf Bierbänken oder den selbst mitgebrachten Campingstühlen und lauschen einem Vortrag von Marcus Reckziegel:

Im Geländewagen durch Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe. Ein beeindruckender Erlebnisbericht. Wir sehen in wundervollen Fotos, wie nah man an die Tierwelt herankommen kann und erfahren, dass auch ein uralter Affenbrotbaum sterben kann.

Fazit: Wenn man Zeit hat und an schönen Plätzen einfach genießen und warten kann, hat man unvergessliche Erlebnisse.

Die Kamele geben ihren Kommentar dazu. Ist schon originell, auch wenn Sie jetzt nicht so ganz zu Südafrika passen.

Island 63°66‘N‘‘ – Live-Hommage an die größte Vulkaninsel der Erde

Könnt ihr euch vorstellen, dass Südtypen wie wir uns nach einem Vortrag über Island anschauen und beide sagen:

„ Da müssen wir hin?“

Das geht, wenn da vorne ein Referent steht, der mit gefühlvoller Moderation ein Kunstwerk präsentiert, dass einen einfach emotional vollkommen mitreißt. Was soll ich sagen, es war wirklich eine Hommage. Stefan Erdmann liebt mit ganzer Leidenschaft seinen Beruf. Er hat schon bei der Entstehung des Films im Kopf, wie es hinterher klingen muss. Als früherer Musiker hat er die Filmmusik extra komponieren lassen und zu mancher Aufführung bringt er sogar die Sängerin mit.

Den Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull 2010 hat er so intensiv gefilmt, dass ich diese unbeschreiblichen Szenen immer noch vor Augen habe. Ich kann wirklich nur empfehlen, wenn ihr jemals in die Gelegenheit kommt, diesen Film sehen zu können, schaut ihn euch an oder bestellt euch hier die DVDs oder Blue Rays. Ich jedenfalls musste die im Anschluss sofort haben.

Es gab noch vieles mehr beim Klaus Därr-Treffen. Chicago Blues abends im Orientzelt oder auch ganz praktische Vorträge, z.B. über GPS-Anwendung auf der großen Reise oder das Thema „Reisen mit Kleinkindern“.

Insgesamt eine sehr runde Sache.

Und natürlich nicht zu vergessen, die sinnliche Vorführung vom Schlangenmann aus München, Raffael Stock. Das Orientbuffet am letzten Abend haben wir leider nicht miterlebt. Insider schwärmen jedenfalls davon.

Der Ursprungsgedanke des Globetrottertreffens.

Netzwerken und Erfahrungen austauschen

Jeder machte irgendwie seine Runde von Auto zu Auto. Wir hätten gar nicht gedacht, wie viele sich für unser Dachzelt interessierten. Auf so einem Treffen kommst du automatisch irgendwann wieder in die Ur-Diskussion.

Was ist auf lange Sicht das beste Fahrzeug für längere Reisen am Stück?

Vereinfacht gesagt, eine große, mittelgroße oder kleine Lösung? Mal unabhängig vom Geldbeutel ist es eine Philosophiefrage, wie du am liebsten reisen willst mit allen Pros und Contras und vielleicht auch eine Frage des Reiseziels. Übrigens vor nicht allzu langer Zeit gab es zu diesem Thema bei  Pistenkuh einen guten Artikel „Allrad LKW – Für und Wider“ mit 33 lesenswerten Kommentaren, wo diese Frage ausführlich diskutiert wurde.

Am Schluss nimmst du immer wieder neue Ideen mit. Wenn du denkst, dein eigenes Equipment ist langsam vollständig, weit gefehlt. Am Ende gibt es immer etwas, was du nach einem solchen Treffen unbedingt brauchst. Wir haben uns beispielsweise total in die 270 Grad Foxwing Markise von Rhinorack verliebt.

Globetrottertreffen – wertvolle Reiseerfahrungen und Tipps

Felibrina

Es geht uns ja nicht zum ersten Mal so, dass wir Kontakte, die sich über die sozialen Medien ergeben haben, auch persönlich treffen. Hier, auf dem Klaus-Därr-Treffen begegnen wir Sabrina Müller-Krohe.

Als Marokko-Fans sind wir natürlich schon länger vernetzt. Plötzlich stehst du dir gegenüber und kannst dich persönlich austauschen. Einfach genial.

Sabrina reist mit Kind und ist unter dem Namen Felibrina abgeleitet von Felicia und Sabrina auf Facebook und Instagram bekannt. Hier auf dem Globetrottertreffen gab sie gute Tipps zum Thema „Reisen mit Kind“. Aber auch als Expertin für Marokko ist sie sehr gefragt.

Klaus und Erika Därr

Wir haben uns sehr gefreut, diese Urgesteine der Abenteuerreisen persönlich kennenlernen zu dürfen.

Zitat Klaus Därr:

Das „Abenteuer mit Vollkaskoversicherung“ gibt es nicht. Für Globetrotter gilt es dennoch, spannende Reisen in abgelegene Gebiete zu unternehmen, auch wenn sie sich gelegentlich zum Abenteuer entwickeln.

In seinem Buch „Irgendwann erwischt’s dich dann“ beschreibt Klaus Därr 26 bemerkenswerte Episoden aus seinem Reiseleben.

Interessant ist hierbei wirklich der Ausdruck bemerkenswert als Klammer dafür, dass er alles erlebt hat von lustigen bis hin zu sehr gefährlichen Situationen. Auf Globetrottertreffen immer wieder erzählt wurde natürlich die Geschichte vom Überfall 1999 in Mauretanien bei einer geführten Tour. Keiner verletzt, aber 4 Geländewagen mit voller Ausrüstung waren weg.

In der Beschreibung zum Buch heißt es unter anderem:

„Heute sind Geländefahrzeuge riesiger Reichweite, sowie Mittel der Information, Navigation und Kommunikation auch den Zivilisten verfügbar. Wenn man sich ihrer bedient um „unbeschriebenes Neuland“ zu erleben, so gerät man leicht in Gegenden in die man nicht hingehört. Rückzugsgebiete von Rebellen und Banditen, Drogenanbaugebiete, Grenzgebiete, verminte ehemalige Kampfgebiete, Sperrgebiete oder kaum befahrbares Terrain sind den Landesbehörden oft bekannt, nicht aber dem Traveller.“

Klingt nach spannender Lektüre. Holt euch das Buch hier und taucht ein in Reiseabenteuer mit Nervenkitzel.

 

Drei Generationen der Familie Därr

Marokko – ein sicheres Reiseland.

Hier triffst du die Insider, die das Land intensiv kennen, schon sehr oft da waren und fasziniert von Marokkos Schönheit und Ursprünglichkeit dieses Landes immer wieder auf’s Neue gern bereisen.

Neben uns auf der Wiese stehen Torsten und Gerda mit ihrem Weltreisemobil.

Und was sind sie? Marokkokenner.

Sie laden uns auf ein Bier ein und erzählen uns von ihren Routen, die sie schon gefahren sind. Dagmar macht fleißig Kreuzchen auf der Landkarte.

Später brüten wir dann noch mit  Erika Därr über einer Marokkokarte. Eigentlich müsste man sagen, Erika ist die lebende Marokkokarte. Man stelle sich vor, Erika bereist Marokko mindestens einmal im Jahr und das seit 1971. Sie sprudelt die Highlights so schnell heraus, dass du ihr kaum folgen kannst.

Zum Glück gibt es da noch das „Buch“.

Erika Därr ist zusammen mit ihrer Tochter Astrid Därr Autorin des in der Reihe Reise Know How erschienenen Reiseführers Marokko. Viele tolle Tipps, Sehenswürdigkeiten, Touren, Pisten, Unterkünfte und Camps, die uns Erika in einem Wahnsinnstempo ans Herz legt, findest du Gott sei Dank da drin – im Buch, wie sie es liebevoll nennt. Wir verlassen dieses Gespräch mit einer langen Liste. Nur Seitenzahlen und ein paar Namen und mit dem Buch unter dem Arm, sodass wir alles nochmal nachvollziehen können. An dieser Stelle sagen wir dir nochmal ausdrücklich danke, liebe Erika. Unten findet ihr natürlich den Link zum Buch und weiteren Marokko-Reiseführern.

Und wir bedanken uns auch

bei allen, die uns inspiriert haben,

bei Sabrina sowie Torsten und Gerda für ihre hilfreichen Tipps zu Marokko,

bei Stefan Erdmann für diesen wunderbaren Film über Island

und bei Konstantin und Bianca Klages für den Charme dieser einzigartigen Location und die gute Organisation.

Wir kommen gerne wieder. 

 

Lucky Ways – Tipps:*

Lucky-Ways Tipp Reiseführer Marokko

 

Marokko, Astrid Därr, Erika Därr, 13. Auflage 2016

Südmarokko mit Marrakesch und Agadir, Astrid Därr, Erika Därr 7. Auflage 2015.

City Trip Marrakesch, Astrid Därr, Reihe Reise Know How, 7. Auflage 2017

City Trip Tanger-Asilah-Tetuan, Astrid Därr, Reihe Reise Know How, 1. Auflage 2014

 

Lucky Ways Tipp – Abenteuerreisen

 

Irgendwann erwischt’s dich dann! , Klaus Därr, 1. Auflage 2015.

 

Warst du auch schon einmal auf einem Globetrottertreffen?

Was waren deine Erfahrungen und Erlebnisse?

Sei so nett und schreib es unten in den Kommentar.

 

Lebe dein Abenteuer nach deinem Geschmack!

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Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 3

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 3

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil3

Unser Roadtrip Italien geht weiter.

Sizilien ist so groß, dass wir allein diesen Teil unseres Roadtrips Italien in vier Teile aufgeteilt haben.

In Sizilien, Teil 1 sind wir von der Fähre in Messina direkt zum Ätna gefahren. Anschließend haben wir die Alcantara-Schlucht besucht, italienisch Gole Alcantara, – ein Highlight für alle Fotografen. Taormina und natürlich Syrakus mit seiner schönen Altstadt Ortigia waren die Schwerpunkte dieser Woche.

Sizilien, Teil 2 ist nicht weniger unspektakulär. Die Scala dei Turchi waren ein anderes fotografisches Highlight. Wir haben euch mitgenommen zu den Tempeln von Selinunt und euch einen wunderschönen Strand in Ericlea Minoa gezeigt, bevor es dann weiter über Marsala nach Trapani im Westen ging.

Wir bekamen schon erste sehr schöne Rückmeldungen:

„Ich bin gerade auf Sizilien und eure Artikel und Tipps sind sehr hilfreich.“

Vielen vielen Dank dafür. Bei anderen konnten wir ein bisschen Fernweh erzeugen und Sizilien in den Fokus rücken. Wenn uns das auch mit Rund um Sizilien, Teil 3  gelingt, sind wir mehr als zufrieden.

Wer sollte jetzt weiterlesen?

Für uns ist wichtig, dass wir individuell reisen können, deshalb sind wir mit einem 4x4, einem Landrover Discovery mit Dachzelt on the road. Wir sind vollkommen autark und können uns treiben lassen. Und zwischendrin fahren wir auch gerne immer mal wieder kleine, schöne Offroad-Strecken. Hier findet ihr etwas über unsere Stellplätze.

Doch wir denken, dass unsere Tipps auch für andere Individualreisende geeignet sind. Einmal für diejenigen, die keinen festen Standort haben wie eine Ferienwohnung, ein Hotel oder ein AirBnB, sondern stattdessen vor Ort buchen, z.B. eines der vielen Bed & Breakfast, die wir gesehen haben.

Zum anderen, für alle, die zelten, campen oder ein Wohnmobil fahren und auch die, die mobil mit einem Leihwagen über die Insel cruisen. Oder sich einfach nur inspirieren lassen wollen.

Was erwartet dich in Sizilien, Teil 3 – der Norden?

Erice 
Raus aus Trapani, den Berg hoch und Eintauchen in die frühere Hochburg der Mafia. Und ihr könnt dabei sein, wie Dagmar mit einem Tenor einen italienischen Evergreen singt.

San Vito Lo Capo
Eine Landschaft wie im Bilderbuch mit den schönsten Buchten und Stränden Siziliens.

Das Naturreservat Zingaro
Warum man im Zingaro Naturpark nicht nur wunderschön wandern kann, sondern auch offroad auf seine Kosten kommt.

Erice – Antike Stadt auf dem gleichnamigen Berg

Den Monte Erice habt ihr auf einem Foto in Teil 2 schon gesehen. Vom Stadtstrand in Trapani hat man einen guten Blick auf den nur 12 km entfernten Berg. Umgekehrt gibt es einen spektakulären Blick von oben über Trapani und sein Umland bis rüber zu den ägädischen Inseln.

 

Lucky Ways – Exkurs:

Die ägädischen Inseln – nicht zu verwechseln mit den ägäischen Inseln – bestehen aus den drei Hauptinseln Favignana, Levanzo und Marettimo, einige weitere kleinere Inseln dieser Gruppe lassen wir mal weg. 

Und glaubt uns, wenn ihr mal auf Instagram auf die vielen schönen Fotos von Levanzo oder Favignana achtet, dann wisst ihr, dass man schon alleine dort drei Wochen Urlaub machen könnte.

Sizilien ist einfach ein Fass ohne Boden an Schönheit und Sehenswertem.

 

Was ist an Erice so sehenswert?

Eine fast komplett erhaltene mittelalterliche Stadt verzaubert mit dem Charme vergangener Zeiten, Burgen, Gärten, alte Stadttore und viele geheimnisvolle verwinkelte Gassen. Wo sonst könnte sich ein Mafioso besser verstecken als hier? Über den inhaftierten Top-Geldwäscher der Cosa Nostra hatte ich schon kurz hier berichtet.

Die Mafia.

Eines vorweg. Es gibt sie nach wie vor.

Statistiken zufolge zahlen immer noch 80% der Restaurants in Palermo Schutzgeld. Doch wenn ihr glaubt, ihr seht irgendetwas auf Sizilien, das nach Mafia aussieht, weit gefehlt. Die Chance ist gleich Null. Und Szenen, wie ihr sie aus „der Pate“ kennt, sind lange Vergangenheit. Solltet ihr mal ein paar dunkle Typen mit Sonnenbrillen neben einem dicken Auto sehen, dann sind das in der Regel Bodyguards irgendwelcher wichtiger Leute, aber keine Mafiosi.

Dagmar war ganz entsetzt, dass ich so offen über die Mafia spreche. Mittlerweile ist es sogar erwünscht, offen mit dem Thema umzugehen. Die Offenheit nahm ihren Anfang 2004. Ein paar junge Leute wollten in Palermo ein Restaurant eröffnen, allerdings hatten sie keine Lust auch Schutzgeld zu bezahlen. So fingen sie an, sich gegen den „pizzo“ zu wehren. So nennt man in Sizilien diesen kleinen Betrag, den die Mafia für den sogenannten Schutz fordert. In ihrer Wut waren sie eine ganze Nacht aktiv und pflasterten Palermo regelrecht zu mit einem Aufkleber, dessen Inhalt die Sizilianer in ihrer Seele traf:

„Ein ganzes Volk, das Schutzgeld zahlt, ist ein Volk ohne Würde“

Das war die Geburtsstunde der Antischutzgeld-Initiative „Addiopizzo“. Die heute teilnehmenden Geschäfte erkennt man oft an einem Aufkleber. Ziel der Initiative ist es, dass die gesamte Lieferkette frei von Schutzgeldzahlungen ist.

Wenn ihr sicher gehen wollt, dass kein Cent eurer Urlaubskasse in die Taschen der Mafia fließt, könnt ihr euch hier den Addiopizzo-Stadtplan für Palermo  in deutsch und in englisch downloaden.

Wie kommt man denn nun am besten nach Erice?

Man kann von Trapani aus die Seilbahn nehmen (Stadtteil Casa Santa-Erice).

Für einen Geländewagen mit Dachzelt bieten sich da aber eher die kleinen Serpentinen an, die als weiße Straße auf der Michelin-Karte eingezeichnet sind. Allerdings ist diese kleine Straße im Zentrum Trapanis nicht ausgeschildert. Wir fahren also einfach nach Kompass bis wir sie gefunden haben.

Und wirklich: Die Mühe wird mit immer neuen grandiosen Aussichten auf die Küste, das Landesinnere und die ägädischen Inseln belohnt. Wir sind so überwältigt, dass wir an einem der Aussichtspunkte ein Picknick und natürlich ein paar schöne Fotos machen.

 Erice ist Mittelalter pur

Gegenüber dem, was wir bislang auf der Reise erlebt haben, ist oben in der Stadt richtig was los.

Man kommt zu den üblichen Parkplätzen, wo auch Reisebusse stehen, mit Parkscheinautomat, der Nachmittag kostet schon mal schlappe 6 € Parkgebühren. Und der Bus mit Japanern war natürlich auch schon da. Aber keine Angst, es verläuft sich, denn Erice ist wirklich nicht klein. Am Stadttor verkaufen dir smarte gut Englisch sprechende Jungs Tickets für eine kleine Tour, 2 Std. und eine große Tour > 4 Stunden durch die Stadt. Diese beinhalten alle Eintritte in Burgen und Museen der jeweiligen Tour und einen Stadtplan mit Informationen. Wir zahlten zu zweit 20 € für die kleine Tour.

Und an dieser Stelle müssen wir sagen, was wir dafür zu sehen bekamen, hat sich nicht gelohnt. Kurz gesagt:

Ein paar leere Räume in der Burg und unspektakuläre Ausstellungsstücke im Museum. Das ist natürlich unser subjektiver Eindruck. Wie ihr der Karte oben entnehmen könnt, gibt es schon viel zu sehen. Die Frage muss natürlich jeder für sich klären, ob man wirklich überall rein muss?

Künftig würden wir es vorziehen, einfach nur gemütlich durch die Stadt zu laufen. Da treffen wir dann z.B. einen Straßenmusiker. Ja ich würde sagen, der Tenor hat Dagmar so fasziniert, dass die beiden einen kleinen gemeinsamen Auftritt hinlegten. Aber seht selbst:

 

und habt ihr gesehen, von wegen die Alten singen sowas, nein die Gruppe war 20 bis 30 🙂

San Vito lo Capo

Eine Stunde gemütliche Fahrt und wir sind wieder am Meer. Pünktlich zum Sonnenuntergang genießen wir erstmal ein Glas Rosé und stimmen uns auf diesen traumhaften Platz ein, den wir gerade gefunden haben. In der wunderschönen Baia di Santa Margherita können wir direkt am Meer stehen. Vor uns ist die Küste etwas felsig, doch weiter rechts gibt es auch den tollen Sandstrand, der auf vielen Fotos zu sehen ist. Hier bleiben wir ein paar Tage, relaxen und arbeiten bei bestem Internet ein paar Projekte ab.

 

Die Italiener tolerieren Camper in der Bucht.

Ich würde sogar sagen, sie mögen sogar diese Art der Traveller.

Denn wir werden auch noch gut versorgt. Der erste Kleinwagen, der bei uns hält, hat eine kleine Bäckerei im Kofferraum. Herzhaftes Pane, frische Croissants, alles da. Und kaum sitzen wir beim Frühstück, kommt der Fischhändler vorbei und präsentiert fangfrische Garnelen und allerbesten Schwertfisch.

Wir haben sofort das Bild des heutigen Abends vor Augen. Lecker gegrillten Schwertfisch, einen gekühlten Weißwein aus der Region und einen Sunset wie aus dem Bilderbuch. Das ist dolce Vita auf Sizilien. Und es überkommt uns so ein zufriedenes Gefühl, überhaupt nicht mehr weg zu wollen.

Der Zingaro-Naturpark – ein großartiges Wandergebiet

Nicht nur das tiefblaue Wasser der Bucht, nein auch die Landschaft drumherum fasziniert und ist irgendwie ganz untypisch für Italien. Das Gebiet um San Vito lo Capo nennt sich das Riserva naturale orientata dello Zingaro. Die rauen Dolomitenkalkfelsen, die das Reservat bilden, verlaufen von der Halbinsel Capo San Vito in Richtung Golfo di Castellammare. 

 

Lucky Ways – Tipp:

Es gibt zwei Eingänge zum Naturpark:

 

Vom Norden her erreicht man den Naturpark, indem man von San Vito lo Capo der Beschilderung  „Villaggio Calampiso – Riserva Zingaro“ folgt.

 

Der südliche Eingang liegt nördlich von Scopello bei der Cala di Mazzo di Sciacca. Es gibt einen Parkplatz hinter der Tonnara di Scopello, der alten Thunfischfabrik.

 

Der Eintritt kostet 2 € pro Person.

 

Nachdem du pro Person 2 € Eintritt bezahlt hast, kannst du in einfacher Richtung etwa 7 km wandern. Dich erwarten anspruchsvolle Höhenwege über teilweise felsigen Untergrund oder alternativ ein moderaterer mittlerer oder unterer Weg. Am Weg liegen grandiose Buchten mit türkisblauem Wasser und weißem Sandstrand. Viele sagen, das seien die schönsten Strände Siziliens. Es lohnt sich also, die Schnorchelausrüstung dabei zu haben.

Allein die Aussicht ist den Eintritt wert. Der Zeitbedarf für die Wanderung liegt bei 4-5 Stunden. Die Temperatur beträgt bis zu 30 Grad manchmal schon Ende Mai.

Gute Wanderschuhe, ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz – auch in Form einer Kopfbedeckung –

und ein gutes Weitwinkelobjektiv  – sind ein Must.

Weitere Informationen

Offroad im Zingaro Naturpark

Geht das?

Ja das geht.

Wir wollten mal wieder so eine kleine weiße Straße auf der Michelinkarte fahren, die uns über die Halbinsel nach Scopello bringen sollte. Es dauerte, bis wir die überhaupt gefunden hatten.

Und dann hieß es, Durchfahrt verboten. Wegen Steinschlags.

Abenteuer heißt ja immer, ein bisschen Risiko muss sein. Also fahren wir trotzdem rein. Es ist zunächst eine normale geteerte Straße und ja, es gab hier und da ein wenig Steinschlag. Wer schon mal in Albanien war, der grinst sich jetzt einen, denn die Albaner hätten deswegen nie eine Straße gesperrt.

Dann kam das nächste Schild: Sackgasse.
Gemeint war allerdings, Straße endet, die Offroadpiste beginnt.

Ab jetzt hatten wir unseren Spaß. Wir waren allein, hatten grandiose Aussichten und schönste Natur. Einige km weiter kamen wir dann zurück in die Zivilisation. Auf dem Weg lag auch noch eine Quelle mit bestem Trinkwasser, sodass wir obendrein noch unsere Wasservorräte erneuern konnten.

 

Wir orientierten uns wieder in Richtung Küstenstraße. So oft auf diesem Roadtrip dachten wir:

„Wow, das kann jetzt so schnell nichts mehr toppen“

Kaum ausgesprochen, war dieser Gedanke schon wieder Geschichte.

Unser Platz den wir für unsere Siesta am Mittag fanden, ist so ein Beispiel. Wir schwärmten noch von dieser schönen Offroadstrecke mit grandioser Natur und diesen fantastischen Aussichten bei strahlend blauem Himmel, da führte uns ein leichtes Hungergefühl direkt zu dieser traumhaften Bucht zwischen Scopello und Castellammare di Golfo. Schon auf Instagram löste dieses Foto viel Zustimmung aus:

Ein perfekter Tag.

Cefalú, Palermo und Messina

Eigentlich sollte es nur drei Teile des Roadtrip Italien zu Sizilien geben. Doch wir haben so viel zu erzählen, dass es nun noch einen vierten Teil geben wird.

Freut euch im nächsten Artikel

Roadtrip Italien – Einmal rund um Sizilien, Teil 4

auf Cefalú, Palermo und Messina bevor wir dann die Insel verlassen

 

Warst du auch schon einmal im Westen Siziliens unterwegs?

Was waren deine Erfahrungen und Erlebnisse?

Seid so nett und schreibt es unten in die Kommentare.

Vorheriger Artikel: Roadtrip italien – Einmal rund um Sizilien, Teil 2

Lebe dein Abenteuer nach deinem Geschmack!

Gern gelesen

Oder suchst du:

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 1

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 1

Sizilien – der Osten – Von Messina nach Syrakus

Sizilien – alleine das Wort klingt schon nach strahlendem Sonnenschein, endlosen Zitronenhainen und kristallklarem Wasser. Aber unwillkürlich denkt man auch an die Mafia, an Korruption und verlassene, verarmte Bergdörfer. Wir haben uns im Vorfeld unserer Reise in die südlichste Region Italiens kaum auf die größte Mittelmeerinsel vorbereitet, wir wollen uns überraschen lassen. Noch nicht mal eine Straßenkarte haben wir. Und um es gleich zu sagen: Die Insel hat uns in ihren Bann gezogen. Vom ersten Moment an, als wir in Messina von der Fähre fahren, ist es da – das Gefühl von dolce vita, von Sinnlichkeit und Lebensfreude. Und es sollte uns während der ganzen Zeit nicht verlassen, im Gegenteil. Deshalb bleiben wir anstatt der geplanten acht auch fünfzehn Tage auf dieser herrlichen Insel und unsere Reise führt uns im Uhrzeigersinn einmal rund um Sizilien. Mit kurzen Abstechern ins Landesinnere.

Dem Ätna so nah

Schon auf der Fähre haben wir uns einen Stellplatz ausgeguckt. Nur eine gute Stunde südlich von Messina, kurz hinter Piedimonte Etneo, gibt‘s das Agriturismo Etna Wine, das vier Stellplätze bereithält. Zuvor haben wir uns an einer Raststätte die einzige dort vorhandene Michelin-Karte von Sizilien gekauft, denn so ganz planlos wollen wir doch nicht über die Insel fahren. Glück gehabt. Wir kommen im Dunklen an, können nicht viel sehen, wissen nur, dass der Platz unterhalb des Ätnas liegen soll. Schnell den Disco ausgerichtet und dann erst einmal ins kleine, angeschlossene Restaurant. Dort gibt‘s heute, am Sonntag, nur Pizza, aber was für eine! Und der vino de la casa passt hervorragend dazu. Nach zweimal un mezzo litro, per favore, sind wir wirklich bettschwer und klettern die Leiter ins Bett hoch. Um am Morgen mit einem herrlichen Blick auf den Ätna belohnt zu werden. Und was wir am Abend vorher aufgrund der Dunkelheit nicht gesehen haben, das Agriturismo hat einen tollen Pool inmitten tausender Olivenbäume und mindestens ebenso vieler Weinstöcke. Ein perfekter Platz für Frühsport und einige Stunden Arbeit am PC und anschließendem Sonnenbad – vollkommen ungestört. Denn die Fahrer des VW-Busses, der außer uns dort steht, lassen sich nicht blicken. Der Luxus des Reisenden in der Vorsaison.

Wenn eine Insel im Blütenmeer versinkt

Zwei Tage später geht es dann weiter, erst mal Richtung Ätna. Aber vorher kaufen wir noch im kleinen Laden des Agriturismos einen Liter natives Olivenöl und einige Flaschen vom Vino. Wir fahren eine schmale, kaum gekennzeichnete Straße, schrauben uns immer höher, winken Feldarbeitern zu, die lachend zurückwinken und kommen irgendwann an eine Schranke. Das war’s. Ab hier hieße es laufen. Aber dafür ist es uns zu heiß. Stattdessen knipsen wir, was das Zeug hält. So begeistert sind wir von den Farben. Jetzt im Mai versinkt das Land in einem Blütenmeer aus gelbem Ginster, roten Rosen und anderen, uns unbekannten Pflanzen. Es summt und brummt um uns herum und der Geruch von der dunkelbraunen, warmen Erde, vermischt mit den Blütendüften, ist schier überwältigend.

Unterwegs entlang der Alcantara

Doch wir wollen heute noch nach Taormina. Und am Agriturismo hat man uns von der Alcantara-Schlucht erzählt. Dass sie absolut sehenswert sei. Da sie sowieso auf unserer einsamen Route liegt, wollen wir uns dieses Naturwunder ansehen. Und so fahren wir langsam Richtung Castiglione di Sicilia, halten immer wieder an, um zu fotografieren und die eine oder andere Orange zu stibitzen. In den engen Gässchen des Ortes verfahren wir uns prompt und werden von einer liebenswürdigen alten Sizilianerin in nahezu perfektem Deutsch angesprochen. Ob sie uns denn helfen könne? Dankbar und vollkommen überrascht nehmen wir ihre Wegbeschreibung an und eine knappe halbe Stunde später sind wir an der Schlucht angekommen. Die Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluß über Tausende von Jahren ins das Lavagestein gegraben und bietet spektakuläre, bis zu 25 Meter hohe schroffe, dunkelgraue Felswände. Spektakulär sind sie auch wegen der bizarren Formen, die das mineralstoffhaltige Wasser geformt hat. Ein Eldorado für Fotografen. Und auch Bruno kommt voll auf seine Kosten.

Taormina, der Traum über dem Ionischen Meer

Abends in Taormina erleben wir ein anderes Spektakel, das der Promenierer, der Müßiggänger und Genießer. Das Städtchen zieht seit jeher Touristen an, doch jetzt im Mai merken wir noch nicht so viel davon. Wir schlendern durch die Straßen unterhalb des Amphitheaters, schnuppern in Geschäften an Gewürzen und Ölen, verdrehen uns die Hälse nach pittoresken Balkonen, lassen uns Düfte aufsprühen, die nach Bergamotte, Zedernholz und auf wundersame Weise nach Sizilien riechen und kehren schließlich in einem der vielen kleinen Restaurants ein. Wir essen gegrillten Schwertfisch, ein Fisch, der uns noch häufig auf dieser sonnigen Insel begegnen wird.

Syrakus, Zeugin vergangenen Glanzes

  Ich möchte mehr alte Steine sehen. Richtig alte. Von einer früheren Reise nach Sizilien kenne ich die großartigen Altertümer dieser Insel und bin gespannt, ob diese Tempelanlagen immer noch so überwältigend sind. Ich stelle mir vor, wie Sizilien zu Zeiten der griechischen Herrschaft ausgesehen haben könnte. Wie stolz Syracus wohl einst gewesen sein muss, als sie die Hauptstadt des alten Griechenlands war. Bedeutender als das damalige Athen. Mit unzähligen Brunnen und Tempelanlagen. Solche wie zum Beispiel den Apollo-Tempel oder den der Athena, der irgendwann im Mittelalter als Grundstein für eine Kirche genutzt wurde. Beindruckt schlendern wir durch die engen Gassen der Altstadt Ortygia und lassen uns treiben. Immer wieder mit dem Blick nach oben, zu den zierlichen, rosengeschmückten Eisenbalkonen. Trinken bei einem fahrenden Händler einen frisch gepressten Orangensaft aus den zuckersüßen, kleinen Tarroco-Orangen. Lassen uns von ihm erklären, dass dies die besten Orangen Siziliens sind und geben ihm nach dem ersten Schluck Recht. Besuchen die Arethusa-Quelle direkt am Meer, die inmitten eines Papyrus-Hains liegt. Der Sage nach entstand sie, als die Nymphe sich während der Verfolgung durch einen Jäger in eine Süßwasserquelle verwandelte. Genießen den Ausblick auf das Meer von einem der vielen Restaurants und denken beim Bummel über die Hafenpromende darüber nach, wie herrlich hier die Sonnenuntergänge sein müssen. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir haben noch keinen Stellplatz für die Nacht. Also wird es Zeit uns einen zu suchen und nur ungern nehmen wir Abschied von dieser wunderschönen Stadt, in der sogar die Polizei etwas Besonderes ist. Sie fährt nämlich Lamborghini.

Dort, wo Tomaten und Paprika auf Straßen wachsen

  Wir haben Glück und finden einen Stellplatz, wieder auf einem Agriturismo, das Obst und Gemüse anbaut. Hier rund um Ragusa ist offensichtlich das Agrar-Zentrum der Insel. Das merken wir, als wir am nächsten Morgen weiter Richtung Süd-Westen aufbrechen. Eine Gemüseplantage reiht sich nach der anderen, alle bedeckt mit weißen Folien. Hätten wir eine Drohne, würden wir nur weiße Felder sehen. Sizilien im Schnee. Die Straßen werden enger, kurvenreicher und manch Fahrer eines Lieferwagens verschätzt sich da schnell einmal. Und so kommt es, dass wir um eine Kurve biegen und vor uns „Fallobst und –gemüse“ liegen sehen. Beim ersten Mal fahren wir an dem riesigen Haufen erntefrischer Paprika vorbei, nur um dann nach hundert Meter anzuhalten und auszusteigen. „Die können wir unmöglich liegen lassen“ meine ich. „Nein, auf keinen Fall“, meint mein Gatte und schon sammelt er auf. Drei, vier, fünf, sechs… „Genug, wir haben nicht so viel Platz in der Kühlbox“. „Egal“, sagt er. „Muss halt passend gemacht werden.“ Mit den duftenden Paprika im Heck fahren wir weiter, etwa einen halben Kilometer. Biegen um eine Kurve und fahren beinahe in einen Teppich aus roten Tomaten, die auf der Straße rumkullern. „Anhalten?“ „Anhalten!“ Bruno parkt in einem nahegelegenen Feldweg, während ich zu den Tomaten sprinte. Und wieder sammeln wir frisches Gemüse ein, etwa zwei Kilo Tomaten. „Jetzt müsste noch einer Basilikum verlieren“ unke ich. Ein Lieferwagen mit zwei Fahrern verlangsamt seine Fahrt und die beiden winken uns fröhlich zu, sicher erstaunt über das Bild, das wir abgeben. Zwei mit vier Händen voller Tomaten. „Unser Abendessen ist somit gesichert“, meint Bruno und ich überlege, welchen Topf wir nehmen können, der groß genug für diese Menge Gemüse ist.

Und immer mehr Meer

Weiter geht’s in den Süd-Westen, entlang kleiner, teils nur geschotterter Straßen. Immer dicht am Meer. Grobe Richtung Agrigent, zum Tal der Tempel. Doch zuvor können wir uns am Meer nicht sattsehen und fotografieren. Wusstet ihr, dass es im Süden Siziliens so lange, leere Strände gibt. Und dass das Meer hier so blau ist, dass es in den Augen fast schmerzt. Langsam rollen wir dahin, machen hin und wieder Pausen, genießen diesen Anblick. „Hier könnt‘ ich leben“, meine ich zu Bruno. „Das sagst du immer, wenn es dir irgendwo gefällt“, grinst er. Fortsetzung folgt. Links zu den genannten Orten: http://www.etnawineagriturismo.com/en/ http://www.italien-inseln.de/naturschutzgebiet/gole-dell-alcantara.html

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