Il Maresciallo – Agricampeggio in Kalabrien

Il Maresciallo – Agricampeggio in Kalabrien

Il Maresciallo – ein Agriturismo in Kalabrien

Heute mittag werden wir überraschenderweise in Il Maresciallo sein, einem Agriturismo in Italien, genauer in Kalabrien. Doch nicht so schnell. Unser Startpunkt heute ist Crotone an Kalabriens Adriaküste. Viele von euch kennen sich in Italien gut aus. Doch wer von euch kennt diese Gegend soweit im Süden? Könnte man über die Adria schauen, sähe man Korfu und die Grenze zwischen Albanien und Griechenland. Alle Autobahnen sind weit weg. Wir fahren gemütlich entlang der Küste Richtung Norden und wann immer möglich benutzen wir die kleinen weißen Straßen auf unserer Michelin-Karte, die oft ganz direkt am Meer entlang führen. Hier und da halten wir, trinken einen Espresso und genießen diesen wunderbaren, warmen und wolkenlosen Tag.

Irgendwann unterwegs im Niemandsland kommt es, das Hungergefühl. Das bedeutet dann, abbiegen und einen schönen Picknickplatz direkt am Wasser suchen. Denn wir wollen Meerblick beim Essen und vielleicht sogar Sand unter den Füßen spüren. Von diesem Ziel waren wir etwa noch 500 m entfernt, als wir ein Hinweisschild sahen:

 

Agriturismo Il Maresciallo

Spontan fahren wir hin. Denn ein Agriturismo hier im Süden verspricht nach unserer Erfahrung oft eine Stellplatzmöglichkeit oder gar gute Produkte, die man direkt ab Hof kaufen kann. Und so stehen wir wenige Minuten später auf der kleinen Farm von Giuseppe.

Im ersten Moment scheint niemand da zu sein. Es gibt einen kleinen Olivenhain mit tatsächlich ein paar Stellplätzen für Wohnmobile. Eines steht sogar dort und ein Biker hat sich mit seiner Harley auch hierher verirrt. Im Eingangsbereich steht ein größeres Haus, dem sich ein wunderschöner Sitzbereich angliedert. Es wirkt wie ein Restaurant, sehr schön gestaltet mit Sitzgruppen aus Holz unter einem Laubdach aus Weinreben. Wir waren sprachlos. Gerade erst staubte unser Geländewagen über karge Pisten in ebenso trockener Landschaft und jetzt das hier. Das Gelände wirkte wie eine Oase in der Wüste.

Giuseppe Fazio

Ein Traktor kommt um die Ecke. Ein freundlicher Süditaliener begrüßt uns mit breitem Grinsen. Wir haben Glück, Giuseppe spricht ein bisschen Englisch, was selten vorkommt in dieser Gegend. Sagen wir Giuseppe spricht etwa so gut Englisch wie wir Italienisch, doch ihr glaubt nicht, wie gut man sich unterhalten kann, wenn man noch Hände und Füße dazu nimmt. Als erstes führt uns Giuseppe zu einem Baum in der Nähe, an dem große dunkle wie riesige Brombeeren aussehende Früchte hängen und lädt uns zum Probieren ein. Es ist ein Maulbeerbaum. Mit zunehmender Verzückung verfärben sich unsere Finger und Giuseppe nimmt das zum Anlass kurz zu verschwinden. Zurück kommt er mit einem Glas frischer Maulbeermarmelade. Dreimal dürft ihr raten, ob das die Reise überlebt hat.

Azienda Agrituristica Biologica Il Maresciallo

Hört sich gut an oder? So steht es auf Giuseppes Flyer, den er uns später noch mitgibt. Und sein Slogan:

La nostra unica partner: Madre Natura!

I prodotti tipici locali biologici preparati con tutto quello che la terra offre

Was das bedeutet, zeigt er uns anschließend: seinen großen Gemüsegarten. Hier ist wirklich alles Bio. Je mehr wir uns für seinen Garten begeistern, desto mehr fängt Giuseppe an zu ernten. Wir bekommen die größten und aromatischsten Gemüsezwiebeln, Auberginen, Tomaten und sogar ein paar ungespritzte Orangen. Der Geruch in unserem Auto wird uns noch lange an diesen Besuch erinnern. Eine Gemüsezwiebel, zumindest ein süditalienische, kann bis zu 1 kg schwer werden, schwärmt Giuseppe. Die Kartoffeln lehnen wir dann dankend ab. Die Kapazitätsgrenze unseres Autos an Proviant ist langsam erreicht.

Natürlich gibt es außer Gemüse eigenen Wein, Orangen und Olivenöl und natürlich selbstgemachte Marmeladen. Wer hierher kommt, sollte also ein bisschen Kleingeld mitbringen.

Die traditionelle Küche Kalabriens auf Il Maresciallo

Wenn ihr glaubt, das war jetzt alles, weit gefehlt. Als wir erwähnten, dass wir ja ursprünglich nur einen Picknickplatz für unsere Mittagspause suchten, lud uns Giuseppe sofort ein, doch den herrlichen Freisitz seines kleinen Ristoros, wie er es nennt, zu benutzen. So entstand noch eine herrliche und unterhaltsame Siesta. Wir deckten den Tisch mit Salami, Brot und Oliven und Giuseppe spendierte einen halben Liter Vino Rosso della Casa dazu.

Im Gespräch erschloss sich jetzt so langsam die Dimension dieser schönen Oase im Niemandsland Kalabriens. Tatsächlich sitzen wir hier in einem Restaurant, in dem es genauso Bio und alles frisch zubereitet traditionelle landestypische Küche gibt. Wir sind in einem Familienbetrieb und das Restaurant ist das Refugium der Ehefrau und der Mutter. Leider, leider nur am Wochenende geöffnet. Hier hätten wir uns zu gerne mal einen Abend verwöhnen lassen.

Hier ein Auszug aus der Speisekarte, in Italienisch klingt das besser als deutsche Übersetzungen wie z.B. Sardellensalat oder Karottenfleisch:

„Da non perdere sono i nostri piatti tipici come le melanzane ripiene alla cariatese, i ricchi piatti delle paste fatta in casa, la soppressata (salame calabrese  stagionato di forma schiacciata), la sardella salata, la pitta ccù ri jiti, le olive alla cebere e infine per chi ama l’insolito si consiglia di scegliere la carne alla carriola.“

Il Maresciallo ist auch ein schöner Agricampeggio

Neben ein paar Zimmern im Haus ist der Platz unter den steinalten Olivenbäumen tatsächlich eingerichtet mit Strom für Camper, Wohnmobile oder Geländewagen mit Dachzelt. Giuseppe zeigt uns auch noch einen supersauberen Sanitärraum mit zwei warmen Duschen und Möglichkeiten zum Geschirrspülen. Wenn wir nicht andere Pläne hätten, würden wir jetzt hier glatt stehen bleiben. 

 

Lucky Ways – Begriffe:

Agriturismo in Italien ist vergleichbar mit Ferien auf dem Bauernhof, einem Landgut oder Weingut. Ein Agriturismo bietet mehrere Zimmer an, in der Regel mit Frühstück, oft auch mit Halb- oder Vollpension. Dann gehört meistens auch ein Restaurant oder in Italienisch Ristorante oder Ristoro mit dazu. Die eigenen Produkte stehen überwiegend auch zum Verkauf ab Hof.

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Wenn, so wie hier auch Plätze für Camper, Wohnmobile, Biker oder Zelte, natürlich auch Dachzelte vorhanden sind, nennen es die italiener Agricampeggio, in Deutsch also eine Form von Camping oder angegliedertem Campingplatz. So ein Stellplatz hat oft eine Stromversorgung und einen Sanitärraum mit ein bis zwei Duschen
und Toiletten.

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Zum Meer und den endlos schönen Stränden sind es von hier etwa 500 Meter. Und wie uns Giuseppe noch erzählt, sind die Strände so lang und einsam, dass sogar Reiter hier ausgiebig auf ihre Kosten kommen. Und wer lieber wandern will, der fährt ca. 80 km und ist mitten im Sila Nationalpark.

Für eine Nacht auf dem Platz würden wir zu zweit mit Geländewagen und Dachzelt 15 € bezahlen. Das ist natürlich der Preis für die Nebensaison. Ich finde, da kann man nichts sagen.

Wo sind wir eigentlich?
Wie erreicht man Il Maresciallo?

Erst später schauen wir auf die Karte und stellen fest, wir befinden uns ein paar km vor einem kleinen Ort namens Cariati. Crotone, die nächst größere Stadt liegt etwa 60 km hinter uns. Autobahnen sind weit weg und der nächste Flughafen ist Lamezia Terme Airport etwa 150 km entfernt. Alles klar? Die beste Reiseform, um hierher zu kommen, ist somit der Geländewagen mit Dachzelt, ok ein normales Auto, ein Mietwagen oder ein Camper tut’s auch.

Wir geben euch daher am besten die Koordinaten:

 

Lucky Ways – Tipp:

Azienda Agrituristica Biologica di Giuseppe Fazio

Villari Cariati Marina – Italien

Tel.: +39 0983 91416 oder mobil 339.3503148

Koordinaten: 39°28’42.3″N 17°00’33.6″E

Wer möchte kann sich zur Musik von Van Morrison – Into the mystic hier inspirieren lassen.

 

Nach unserer ausgedehnten Mittagspause verabschieden wir uns von Giuseppe als wären wir bereits alte Freunde. Und wir versprechen ihm, wiederzukommen, wann immer wir wieder in Kalabrien sind.

Ein schönes Erlebnis – ein schöner Tag – eine tolle Bekanntschaft wieder einmal mit einem interessanten und zuvorkommenden Süditaliener – la dolce Vita.

Italien im Mai – ein Rausch der Sinne

Hier geht es zur Übersicht zu unserem Roadtrip Italien. Wir sind sehr interessanten Menschen begegnet und haben schöne und besuchenswerte Locations gefunden, Orte die uns inspiriert haben und die wir gerne empfehlen.

Warst du auch schon einmal in Kalabrien unterwegs?

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3 Lieblings-Reiseziele in Italien – die Qual der Wahl

3 Lieblings-Reiseziele in Italien – die Qual der Wahl

Unsere 3 Lieblingsziele in Italien

In Italien 3 Lieblingsziele auswählen – geht das?

Alle die uns kennen, wissen es. Wir können täglich auf Instagram posten und auf dem Blog einen Artikel nach dem anderen schreiben, der Gesprächsstoff über Italien und auch das Fotomaterial gehen nicht aus. Dann postest du irgendetwas über Italien in verschiedenen Facebookgruppen und plötzlich merkst du, du bist genau mit dem Thema überhaupt nicht allein.

So landete ich bei einem Blogpost mit der Headline

 „2×3 Traum-Reiseziele in Italien: Wo ich unbedingt (noch) mal hin will!“

und tauchte wieder mal ein in dieses schöne Land. Ilona vom Blog Wandernd beschreibt sich als italienverliebte Bloggerin und mit ihrem Artikel nimmt sie teil an einer Blogparade von Julia. Julias Blog wiederum dreht sich nur um das Thema Italien. Was liegt also näher als auch an ihrer Blogparade teilzunehmen, wo wir doch gerade so einen fantastischen Roadtrip durch Italien hinter uns haben. Deadline ist wann? Morgen. Na dann los.

Sich auf 3 Ziele in Italien zu einigen ist schwer

Wir waren schon oft in Italien mit ganz unterschiedlichen Zielen und Zielsetzungen und damit reisten wir auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Der Lago Maggiore entwickelte sich zu unserem Lieblingssee. Da sind wir gerne chic und mit dem Cabrio unterwegs. Unsere Wanderziele waren bisher die Dolomiten, das Val Grande oder die Cinque Terre. Das hat dann eher rustikalen Charakter. Um Zeit für Florenz zu haben, buchst du eher eine Ferienwohnung in der Nähe. Da hätten wir bereits 3 tolle Ziele, wenn da nicht noch unser Roadtrip wäre. Mit Geländewagen und Dachzelt fuhren wir durch ganz Italien, umrundeten Sizilien und ließen uns dazu 5 Wochen Zeit.

Eine Übersicht unserer Reise und eine Zusammenfassung unserer Eindrücke schildern wir in

Italien im Mai – ein Rausch der Sinne

Allein zu Sizilien gab es so viel zu berichten, dass es insgesamt vier Artikel geworden sind:

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien – Teil 1, Teil2, Teil3, Teil4

Ihr könnt euch vorstellen, wieviel es noch über den weiteren Roadtrip Italien zu schreiben gibt.

 

Venedig – Canale Grande

Insofern können wir als Fazit vorwegnehmen. Eine Auswahl von drei Zielen wird Italien niemals gerecht. Schon Dagmar und ich waren uns nicht einig. Ich fragte so ganz beiläufig:

Dagmar, was waren eigentlich deine 3 Lieblingsziele in Italien?

Die Antworten:

Syrakus, Pompeji, Ostuni

Und warum?

„In Ostuni hat mich das Weiß der Stadt und ihr Flair unheimlich fasziniert. Pompeji ist einfach ein unglaublicher Kulturschatz und Syrakus hat mit seiner Altstadt Ortygia nicht nur Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze, sondern lädt mit seinem Citylife unheimlich zum Wohlfühlen ein“

Und bei dir Bruno, was waren deine 3 Lieblingsorte?

Ich überlegte kurz, worauf ich mich festlegen sollte und sagte: „Bei mir sind es Regionen und Städte. Bei Syrakus würde ich zustimmen. Dennoch ist Sizilien insgesamt so schön gewesen, dass ich eher Sizilien als Region nennen würde. Ein besonderes Highlight wäre für mich die Gegend um San Vito Lo Capo mit dem Zingaro Nationalpark. Auch Ostuni ist klasse, aber Apulien als Ganzes so sehenswert, dass ich die Weiße Stadt nicht einzeln herausgreifen würde. Als Städte wären für mich die Highlights ganz klar Venedig und unheimlich begeistert hat mich Perugia mit dem Charme dieser unglaublichen Altstadt.“

Ihr seht, noch nicht mal wir kamen auf einen gemeinsamen Nenner.

Da wir zu Sizilien schon ausführlich berichtet haben, greife ich diese drei Highlights ohne Rangfolge heraus:

Perugia – historische Altstadt

Venedig

Venedig ist einfach eine Perle. Viele lassen sich gerne von den Touristenmassen abschrecken. Wir sagen, blende sie einfach aus. Oder mach es wie wir. Wir sind in den frühen Morgenstunden oder am sehr späten Abend in der Stadt. Wenn du Glück hast, hast du die Rialtobrücke für dich allein. Wenn du deinen Espresso nicht gerade im Café Florian trinken willst, sondern es machst wie die Italiener, in einer Bar etwas abseits im Stehen, bekommst du ihn auch für einen Euro. So ist es auch mit schönen Restaurants und diesen idyllischen versteckten Plätzen, die du findest, wenn du dich etwas abseits der Touristenströme bewegst. Wir nehmen gerne ein Taxiboot und besuchen auch die umliegenden sehr sehenswerten Orte wie z. B. das wunderschöne Burano. Und natürlich nicht zu vergessen , die fantastischen Sonnenuntergänge über der Lagune.

Perugia

Quartiere dich ein am Lago di Trasimeno und besuche von dort aus Perugia, eine der schönsten Städte in Italien. Das mittelalterliche Perugia mit seinen verwinkelten Gassen, schmalen Treppen, Brunnen, und Rundbögen liegt auf einem sanften Hügel. Von dem hast du einen grandiosen Blick über die umliegenden Berge, den Lago di Trasimeno und das fruchtbare Tibertal. Die Altstadt ist autofrei. Ein Straßencafé reiht sich an das andere. Hier sollst du angeblich die schönsten Frauen Italiens sehen können. Wir probierten es aus bei Aperol und Fingerfood. Tatsache ist, durch die etwa 6000 internationalen Studenten hat Perugia ein unheimlich buntes Stadtleben ganz unterschiedlicher Nationalitäten.

Apulien

Ganz klar, die weiße Stadt Ostuni ist unheimlich schön. Wir werden auch nicht vergessen, wie wir mit unserem Geländewagen durch diese schmalen Gassen zirkelten. Aber neben Ostuni hat Apulien mit der Trullistadt Alberobello ein weiteres Highlight zu bieten. Auch siehst du nirgends so viel alte Olivenbäume wie in dieser Region Italiens. So ist es naheliegend neben dem ausgesprochen guten Wein auch Olivenöl zu verkosten und sich mit Vorrat einzudecken. Apulien hat neben seinen tollen und in unserer Reisezeit im Mai sehr leeren Stränden ein wunderschönes Hinterland zu bieten und mit dem Nationalpark Gargano auch ein noch sehr ursprüngliche Wanderregion.

Ostuni – die weiß Stadt

Welche 3 Ziele in Italien wollen wir noch sehen?

Ganz klar Rom

Rom haben wir bei unserer Reiseform mit Geländewagen und Dachzelt ausgeklammert. Rom wäre für uns ein Citytrip. Wir würden ein AirBnB mieten, vermutlich hinfliegen und uns dann ganz in Ruhe die Stadt ansehen. Und uns vor allem Zeit dabei lassen.

Ganz klar Palermo

Auch diese Stadt bereist man am besten, indem man fliegt und sich direkt in der City ein Hotel nimmt oder ein AirBnB mietet. Hierzu hat Barbara Riedel vom Reiseblog Barbaralicious gerade vor kurzem einen Gastartikel geschrieben und wertvolle Tipps zu Palermo gegeben.

Palermo – Siziliens Alternative für digitale Nomaden

Palermo hat so viele Sehenswürdigkeiten und Kulturschätze, dass man es einfach gesehen haben muss. Barbara gibt hier auch wertvolle Hinweise, wie man gleichzeitig neben dem Eintauchen in die Stadt auch arbeiten kann. Das kommt uns ganz besonders entgegen, weil wir immer öfter unsere Reisen deutlich verlängern, weil wir auch von unterwegs aus arbeiten.

Und natürlich ist Sizilien an sich es absolut wert, sich alles das noch anzuschauen, was wir bisher noch gar nicht gesehen haben.

Und zu guter Letzt ein Wanderziel überwiegend in Italien: Der GTA

Auf den historischen Wegen der Grande Traversata delle Alpi in ca. 60 Tagen 1000 km bis zum Mittelmeer laufen. Inspiriert durch die sehr sehenswerte Multivisionsshow von Iris Kürschner und Dieter Haas ist das etwas, was auch noch auf unserer Bucketlist steht.

Die Grande Traversata delle Alpi ist ein faszinierender Trekkingweg in den einsamen Bergen des Piemont und gilt mit als der schönste Weitwanderweg der Alpen. Die Tour führt am gesamten nordwestitalienischen Alpenbogen entlang vom Monte Rosa im Wallis bis zu den Ligurischen Alpen ans Mittelmeer. Man übernachtet in urigen familiären Hotels oder einfachen Etappenunterkünften und genießt am Abend die hervorragende Küche des Piemonts.

 

 Was sind deine Lieblingsziele in Italien?

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Grafidea – Keramik nach sizilianischer Tradition

Grafidea – Keramik nach sizilianischer Tradition

Grafidea – Laboratorio Ceramiche Artistiche

Made in Italy, Sicily, Cefalù

Mittlerweile machen es einige und besonders in Cefalù auf Sizilien kann man sie beobachten. Denn in Cefalù laufen viele Touristen durch die Altstadt. Aber auch in anderen sogenannten touristischen Innenstädten haben wir sie gesehen. Zum Beispiel in SanGimignano in der Toskana oder in Alberobello, der Trulli-Stadt Apuliens.

Die Rede ist von Künstlern und Kunsthandwerkern wie Grafidea. Sie sitzen in ihren Geschäften und präsentieren sich selbst. Bei ihrer Arbeit. Eine künstlerische Live-Demo sozusagen. Wenn du dich für sie interessierst, lassen sie sich gerne ablenken oder machen sogar eine Pause. Sie freuen sich sehr über jeden, dem sie ihr Handwerk näherbringen können. Schnell kommst du ins Gespräch, diese Mischung aus Englisch, ein paar Brocken italienisch und Händen und Füßen. Manchmal laden sie dich sogar zu einem Espresso ein und erklären dir mit viel Stolz die einzelnen Arbeitsschritte. Charmant ziehen sie dich in ihre Welt und dann vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Und diese „Vermarktung der eigenen Person“ wirkt. Denn viele Geschäfte verlieren auf diese Weise das Image von Kitsch und Touristennepp. Wir kennen es ja von uns selbst. An den meisten Läden möglichst schnell und ohne besonderes Interesse vorbeilaufen. Sie wollen dir sowieso nur alle Zeug, das du niemals brauchst verkaufen und meist zum überhöhten Preis. Also schnell weiter.

Italiens touristische Innenstädte im Wandel

Doch Künstler wie zum Beispiel das Keramikatelier Grafidea ändern dieses Image, indem sie dir vor Ort zeigen, wie schöne Produkte nach alter italienischer in diesem Fall sizilianischer Tradition hergestellt werden.

 

An einem dieser Geschäfte in Cefalù waren wir auch schon fast vorbei, als ich einen der beiden Fratelli Saia – auf italienisch klingt es halt am besten – im Eingangsbereich des Ladens diese wunderschöne Schale bemalen sah. Wir mögen das Wahrzeichen Siziliens, die Trinacria sehr und über diese kamen wir ins Gespräch. Der Besitzer erklärte uns, dass es neben der offiziellen viele regionale Varianten der Trinacria gibt und diese hier eine Ausprägung typisch für Cefalù sei. Wir könnten sie in fast jeder gewünschten Größe haben.

Im weiteren Gespräch entpuppte sich das, was wir zuerst für einen „Touri-Schuppen“ hielten, als ein sehr professionelles Kunstatelier. Signore Saia führte uns kurz durch die Werkstatt direkt hinter dem Laden und zeigte uns ein paar Entstehungsschritte seiner Produkte.

Die Produkte von Grafidea

Alle Keramiken von Grafidea sind handmade. Ihr könnt selbstverständlich Geschirr, Tassen, Teller, Vasen, Skulpturen, Geschenkartikel kaufen. Der kleine Laden ist voll davon.

Aber wusstet ihr, dass Grafidea darüber hinaus schöne Wandfliesen für Tür- oder Fensterrahmen herstellt? Oder ihr euren wertvollen Terrassentisch aus Lavastein mit herrlichen Motiven gestalten lassen könnt? Wenn ihr es individueller mögt, schickt ein Foto hin und eure Gartenbank wird im besonderen Design dekoriert.

Säulen, Wandmosaike und Bilder. Wem der Stil gefällt, findet hier großartige Umsetzungsmöglichkeiten für sein Landhaus. So einen schicken Tisch aus Basaltlava hat schließlich nicht jeder im Garten.

Wir begnügten uns mit einer kleinen Trinacria als Andenken an die wunderschönen Tage in Cefalù.

Handgemacht in Italien, Sizilien, Cefalù

Wir zitieren in Italienisch

„Grafidea ceramiche dei fratelli Saia è un laboratorio artigianale siciliano.

Grazie all’esperienza maturata negli anni offriamo oggetti d’arte unici ed inimitabili. La ceramica, la porcellana, la pietra lavica ed i cristalli si trasformano in opere certificate e garantite.

Grafidea ceramiche produce opere interamente dipinte a mano, con una nuova tecnica di pittura, e trasforma un semplice oggetto in un opera di valore.

und in Englisch:

„Grafidea of Saia’s brothers is a ceramics workshop in Sicily.

With the experience gained over the years we made artistics works unique and inimitable. Ceramics, porcelain, lava stone and crystals become certified and guaranteed work.

Grafidea ceramic produced works entirely painted by hand with a new painting technique, and turns a simple object into a work of value.“

 

Lucky Ways – Tipp:

Ceramiche Grafidea die Fratelli Saia

Cefalù – Via Vittorio Emanuele, 6

grafiche@grafidee.it

Ein Blick auf die Website lohnt sich.

Weltweiter Versand und Akzeptanz der gängigen Karten.

Italien im Mai – ein Rausch der Sinne

Hier geht es zur Übersicht zu unserem Roadtrip Italien. Wir sind sehr interessanten Menschen begegnet und haben schöne und besuchenswerte Locations gefunden, Orte die uns inspiriert haben und die wir gerne empfehlen.

Warst du auch schon einmal im Westen Siziliens unterwegs?

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Palermo – Siziliens Alternative für digitale Nomaden

Palermo – Siziliens Alternative für digitale Nomaden

Palermo polarisiert

So überschrieben wir unseren Beitrag in Sizilien, Teil 4. Auf unserem Roadtrip Italien ging die Stadt nicht so richtig an uns heran. Fairerweise müssen wir sagen, dass Palermo vielleicht auch für unsere Reiseform mit Geländewagen und Dachzelt nicht das Richtige war, weshalb wir beschlossen, Palermo eine eigene Reise zu widmen, als City-Trip per Flug und Übernachtung im AirBnB.

Denn:

Palermo als antike Kunststadt ist allein schon wegen seiner vielen Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze ein Muss einer Sizilienreise. Immerhin ist diese Stadt vermutlich über 2600 Jahre alt und wurde als blühende Hafenstadt zwischen Orient und Okzident von den Griechen, den Römern, den Arabern und den Normannen geprägt, um nur die wichtigsten zu nennen. Garibaldi ist genauso ein bedeutender Name wie Friedrich der II. von Hohenstaufen oder die Normannenfürsten Roger der I. und der II.

Wer kennt nicht die grandiosen Fotos vom Normannenpalast oder die wunderschöne Nachtansicht des Teatro Massimo, fast täglich auf Instagram zu bestaunen. Viele sehenswerte Kirchen werden dominiert von der Kathedrale und wunderschöne Brunnen – z.B. auf der Piazza Pretoria – zeigen italienische Architektur und Kunstfertigkeit in Vollendung. Das italienische Flair, diese Mischung aus alten historischen Bauten und schön renovierten Palästen direkt neben verfallenen Häusern trifft man besonders in Palermo. Doch etwas außerhalb zeigt Palermo auch ein anderes Gesicht. Das Müllproblem kennt nicht nur Neapel sondern auch Siziliens Regionalhauptstadt und die Prostitution auf offener Straße kann man in dieser Stadt deutlich beobachten.

Palermo polarisiert ist deshalb eine Headline, die man sowohl beim Trip Advisor als auch in anderen Blogartikeln findet:

„Faszinierendes und Abstoßendes, Ewigkeit und Verfall, Blühen und Verwelken, Erhabenes und Banales, Hässlicher Dreck und überirdische Schönheit, Mafia und Karfreitagsprozession:

Palermo ist immer beides.“

 Palermo – die Kathedrale 

Ein Gastartikel von Barbara Riedel

Seit drei Jahren lebt Barbara als digitale Nomadin und schreibt auf ihrem Blog Barbaralicious über ihre Erlebnisse rund um die Welt. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen „Reisen und Arbeiten verbinden“ und „Langzeitreisen“. Auf diese Weise möchte Barbara Menschen inspirieren, ihre eigene Reise in die Freiheit zu starten und von den vielen wundervollen Plätzen dieser Welt den Laptop aufzuklappen.

Neben ihrem Blog schreibt sie außerdem Bücher – allen voran ihre E-Book-Reihe „City Guides for Digital Nomads“, mit denen sie Nomaden das Einleben an einem neuen Ort erleichtern möchte.

Barbara ist Halbitalienerin und hat viele Jahre ihrer Kindheit in Palermo verbracht. Wer könnte uns eine andere Sichtweise auf diese Stadt besser näher bringen als eine quasi Einheimische, die hier immer noch ihre Wurzeln hat, aber heute durch die weltoffene Brille einer digitalen Nomadin schaut?

Wir freuen uns sehr, dass Barbara quasi diese Lücke in unserem Roadtrip über Sizilien füllen kann.

 Barbara am Computer im Arosa in Palermo 

Palermo – Die beste Stadt in Europa, um Arbeit und Vergnügen zu verbinden

Seit mittlerweile drei Jahren lebe ich als digitale Nomadin – das heißt, ich arbeite online und damit ortsunabhängig, sodass ich meiner größten Leidenschaft, dem Reisen, nachkommen kann. In dieser Zeit habe ich demensprechend viele Orte rund um die Welt getestet. Meine Lieblingsstadt in Europa ist ganz klar Palermo! Warum? Weil es für mich die perfekte Work-Life-Balance bietet!

Arbeiten in Palermo: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen:

Arbeiten in Palermo ist für mich immer leicht gewesen. Ich mag es, wenn ich zwischen verschiedenen Locations wählen kann. Dabei haben sich für mich in der sizilianischen Metropole ganz klar drei Orte herauskristallisiert, an die ich immer und immer wieder zum Arbeiten zurückkehre.

Mein Favorit unter den Coworking Spaces:

PMO Coworking

Gerade letzte Woche war ich mal wieder zu Besuch und wurde empfangen, als wäre ich Teil der Familie. Wahrscheinlich bin ich das auch bis zu einem gewissen Grad und das gefällt mir. Wenn also auch du in einem sehr freundschaftlichen Umfeld arbeiten und noch dazu im Herzen der Stadt sein möchtest, bist auch du hier genau richtig! Auch das WLAN ist hier so schnell, dass du vollkommen vergessen wirst, dass du in der angeblichen Internetwüste Italien bist.

 PMO Coworking in Palermo 

2. Das Hotel Ambasciatori

Ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof befindet sich das Hotel Ambasciatori. Auf seinem Dach wartet eine Terrasse mit einem genialen Ausblick auf Palermo, bzw. den Monte Pellegrino und den Hafen – je nachdem wo du sitzt – siehe Beitragsbild. Eigentlich ist das da oben sogar ein Restaurant und trägt den Namen SEVEN, weil es im siebten Stock des Hotels ist. Das war bei meinem Aufenthalt im Sommer 2016 mein ganz persönlicher Happy Place, meine Oase, mein Rückzugsort von der teils stressigen Stadt. Wenn du genauso sehr auf Working with a View stehst wie ich, wirst du dieses Rooftop lieben!

3. das Ombelico del Mondo in Mondello.

Wenn du dich nicht daran störst, eine kleine Anfahrt zu haben, habe ich noch einen ganz besonderen Tipp:

das Ombelico del Mondo in Mondello. Das ist eine Beach Bar, in der du mit Blick auf den Strand von Mondello und den Monte Pellegrino arbeiten kannst. Für mich ist das übrigens der schönste Strand der Welt – aber ich gebe zu, dass ich voreingenommen bin, weil ich so viele schöne Erinnerungen aus meiner Kindheit von dort habe. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass der Ort perfekt zum Arbeiten ist. Einen kleinen Nachteil will ich dir aber nicht verheimlichen. Die Bar selbst hat keine Toilette! Die öffentliche Toilette liegt jedoch nur in 20 Metern Entfernung. Wenn es mal dringend ist, kannst du entweder mit den Kellnern reden, sodass sie ein Auge auf deinen Laptop haben (vor allem, wenn du öfters dort bist, ist das kein Problem) oder den Laptop mitnehmen.

Alle drei Orte haben WLAN und mir hat das Arbeiten an jedem einzelnen dieser Orte richtig Spaß gemacht.

Vor allem, wenn ich einen schönen Ausblick habe, gibt mir das einen wahren Kreativitätsschub!

 Piazza Pretoria von oben 

Freizeit in Palermo

Aber kommen wir nun zum zweiten Teil dieses Beitrages – Freizeit!

Ich persönlich liebe es, durch Palermo zu schlendern und mich einfach vor die vielen schönen Orte zu setzen. Meine Lieblingsorte sind ganz klar:

Das Politeama

Das alte Theater, das majestätisch am Rande eines großen Platzes thront.

Das Teatro Massimo

Das größte Theater des ganzen Landes, dessen Größe man sich kaum bewusst wird.

Die Piazza della Vergogna

Ein Platz mit einem riesigen Brunnen in der Mitte, der von nackten Statuen gesäumt wird.

Quattro Canti

Eigentlich nur eine Kreuzung im historischen Teil der Stadt, aber die Eckfassaden sind im barocken Stil geschmückt und einfach herrlich anzusehen.

 Die Kathedrale

Ein schöner Bau mit einem tollen Platz und großen Palmen davor – siehe oben

 

 Kathedrale in Cefalù 

Sehenswürdigkeiten außerhalb von Palermo

Und wenn du mal Lust hast, etwas völlig anderes zu sehen, kannst du ziemlich günstig mit Bus und Bahn zahlreiche andere Orte erreichen. Auch hier habe ich natürlich ein paar Favoriten:

 Mondello

Wie bereits erwähnt, ist Mondello für mich mit unzähligen Kindheitserinnerungen behaftet und mein absoluter Lieblingsstrand! Hierher kommst du ganz einfach mit der Busnummer 806 vom Politeama.

Cefalù

Das ehemalige Fischerstädtchen ist mittlerweile ein riesiger Touristenmagnet. Die Kathedrale liegt in einer malerischen Altstadt direkt am Meer und für die Hiker gibt es einen kurzen Wanderweg auf den Felsen, der direkt an die Altstadt grenzt. Der Ausblick ist fabelhaft! Von Palermo Centrale fahren stündlich Züge nach Cefalù.

Mazara del Vallo

Ein hübsches Städtchen mit einer fotogenen Kathedrale, einer coolen Kirchenruine und einer einladenden Strandpromenade. Es fahren mehrmals täglich Busse von Palermo Centrale nach Mazara.

 

 Kathedrale in Mazara del Vallo 

 Palermo Guide for Digital Nomads

Wenn du noch mehr zu Palermo für digitale Nomaden wissen möchtest, schau doch mal, ob mein Palermo Guide for Digital Nomads etwas für dich ist!

Ich hoffe sehr, dass ich dir diesen Ort näher bringen konnte. Ich würde mich freuen, wenn auch du dort eine unvergessliche Zeit verbringen würdest! 

 Barbara Riedel:

 

Portfolio: http://barbarariedel.com

Blog:  https://barbaralicious.com

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Liebe Barbara, vielen Dank für diesen tollen Gastartikel !

 

Lucky Ways Tipp:*

E-Books von Barbara Riedel

 

    Palermo Guide for Digital Nomads – English Edition

     Travel Solo: Gain More Self-Confidence, Trust and Freedom by Traveling the World (English Edition)

    Meine Weltreise – ein Traum wird wahr

    Reiseblogger schreiben ein Buch: Begegnungen auf Reisen

 

The Canggu Guide for Digital Nomads

The Chiang Mai Guide for Digital Nomads

The Singapore Guide for Digital Nomads

The Dubai Guide for Digital Nomads

The Las Palmas Guide for Digital Nomads

The Tarifa Guide for Digital Nomads

The Carbarete Guide for Digital Nomads

The Kuala Lumpur Guide for Digital Nomads

 

 

Der Roadtrip Italien geht weiter

Freut euch im nächsten Artikel auf

Roadtrip Italien – Kalabriens traumhafte Strände

 

Warst du auch schon einmal in Siziliens Hauptstadt Palermo?

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Vorheriger Artikel: Roadtrip Italien – Einmal rund um Sizilien, Teil 4

Lebe dein Abenteuer nach deinem Geschmack!

Gern gelesen

Oder suchst du:

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 4

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 4

Roadtrip Italien – Rund um Sizilien, Teil 4

Unser Roadtrip ging durch ganz Italien.

Wir sind ja nicht die exakten Reiseplaner, sondern wir lassen uns eher treiben. Bleiben, wo es uns gefällt. Manchmal wird das schwierig, wenn du nur einen bestimmten Zeitrahmen hast. Ok, manchmal können wir auch den noch etwas ausdehnen. So war Sizilien für uns eine echte Herausforderung. Vor der Reise wussten wir noch nicht, dass wir mehr als die Hälfte unserer Reisezeit allein auf Sizilien verbringen würden.

Sizilien ist so groß und so schön, hat so viel Sehenswürdigkeiten. Und wenn du denkst, jetzt kann das wirklich nichts mehr toppen, stehst du schon vor dem nächsten Highlight. Das ist auch der Grund, warum allein aus diesem Teil unseres Roadtrips Italien vier Teile geworden sind.

Wir können überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wenn jemand sagt, er hätte Sizilien bereist in zwei Wochen Urlaub, von denen er noch viel Zeit in einer Ferienwohnung oder in einem Hotel verbracht hat. In etwa mehr als 3 Wochen konnten wir die Insel gerade einmal umrunden, mussten vieles auslassen und vom Landesinneren haben wir in der Zeit auch noch nichts gesehen. Unser Roadtrip verlief von Osten nach Westen.

In Sizilien, Teil 1 beschreibt unsere Tour von Messina direkt zum Ätna, unseren schönen Nachmittag in der Alcantara-Schlucht und unsere Zeit in Taormina und Syrakus mit seiner schönen Altstadt Ortigia.

In Sizilien, Teil 2 fanden wir ein anderes fotografisches Highlight, die Scala dei Turchi. Auf dieser Route liegen auch die antiken Tempel von Agrigent und Selinunt. Ein toller Strand in Ericlea Minoa lud zum Entspannen ein,  bevor wir dann weiter über Marsala nach Trapani im Westen reisten.

Weiter ging es in Sizilien, Teil 3 nach Erice, der antiken Stadt oberhalb von Trapani. Wenige Kilometer weiter findest du die wunderschöne Bucht von San Vito Lo Capo und den Zingaro Naturpark. Es lag nahe, dass hier sonnen, baden, wandern und ein bisschen Offroad fahren auf dem Programm standen.

In Sizilien, Teil 4 reisen wir durch den Norden der Insel.

Wir nehmen dich mit nach

Cefalu

Traumhafte Altstadt. Fotospot. Siziliens bestes Cassata und die Geschichte, warum ich dank eines sizilianischen Schusters nicht den Rest meiner Reise beim Essen stehen musste

Palermo

Die Inselhauptstadt strotzt so vor Burgen und Pallazzi, Kirchen und sakralen Bauten. Und trotz der kulturellen Highlights ging die Stadt nicht an uns heran

Messina

Wie die Italiener es schaffen, sämtliche kulinarischen Schweinereien in einem Laden zu präsentieren.

Für alle, die noch keinen der ersten drei Teile gelesen haben (unbedingt nachholen 😊):

Wir sind sehr individuell mit einem 4x4, einem Landrover Discovery mit Dachzelt on the road. Dabei fahren wir immer mal wieder kleine, schöne Offroad-Strecken, die du mit einem normalen PKW oder Camper vielleicht nicht unbedingt fahren willst. Wir sind auch soweit autark, dass wir einfach mal ein paar Tage irgendwo stehen bleiben können.

Dennoch denken wir, dass unsere Tipps auch für dich geeignet sind, wenn du individuell unterwegs bist und nicht an einen festen Standort wie eine Ferienwohnung, ein Hotel oder ein AirBnB gebunden bist. Wusstest du, dass es auf Sizilien viele Bed & Breakfast oder Unterkünfte in Agriturismo gibt, die du direkt vor Ort auch spontan für ein oder zwei Nächte buchen kannst?

Cefalú – eine Perle an Siziliens Küste.

So ein schöner Ort ist natürlich ein Touristenmagnet und in der Hauptsaison wahrscheinlich proppenvoll und eher nicht zu empfehlen. Aber jetzt im Mai ist die Menge an Touristen gut erträglich und man hat Spaß, durch den Ort zu schlendern.

Man hat auch keine Chance, irgendwo frei zu stehen. Den schönen Campingplatz mit Pool und eigenem Strand, übrigens unter deutscher Leitung, haben wir bereits in diesem Beitrag beschrieben.

Wo gibt es das beste cassata siciliana?

Cassata Siciliana – ein geniales Eis. Wenn man Glück hat und eine gute Eisdiele findet. Wir waren gleich zweimal in dieser glücklichen Lage. Zum einen natürlich hier auf Sizilien – wo sonst?

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Lucky Ways – Tipp:

Tipp 1:

Die Bar und Gelateria Antica Porta Terra in Cefalù.

Da waren wir gleich mehrmals, so lecker war das.

Und für alle die nicht so weit fahren wollen hier die Empfehlung für Norditalien. Während wir auf Einlass in die Arena zum Konzert von David Gilmour warteten, fanden wir diese tolle Eisdiele:

Tipp 2:

Gelateria Savoia dal 1939, Via Roma in Verona

 

Warum ich den Rest meiner Reise beim Essen nicht stehen musste

Bei unserem ersten Rundgang durch Cefalú ist er mir aufgefallen. Ein winzig kleiner Laden eines Schuhmachers. Es konnte gerade ein Kunde vor dem Tresen stehen, hinter dem er mit vielen Werkzeugen und Nähmaschine noch echte Handarbeit machte. Ich habe dieses kleine Geschäft nur so aus dem Augenwinkel wahrgenommen. Ein flüchtiger Blick nach links und so ein Gedanke wie „Oh das gibt es noch.“ Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie bedeutsam es noch werden würde, dass mir dieser Mann aufgefallen war.

Dann passierte es. Tags drauf am Nachmittag auf dem Campingplatz. Das Espressomaschinchen brodelte. Ich setzte mich in den Campingstuhl. Geräuschvoll riss das Stuhlkissen auf einer Seite und im nächsten Moment hing ich regelrecht in den Seilen.

Lernerfahrung: Auch ein wirklich guter Campingstuhl kann kaputt gehen.

Wenn so etwas passiert, werde ich kreativ. Du hast ja für so einen Fall keinen Ersatz dabei und die Möglichkeit, einen vernünftigen neuen Stuhl zu kaufen hätten wir frühestens in Palermo, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. So dachte ich nach, was ich tun könnte und plötzlich kam mir dieser Schuster in den Sinn. Ich dachte mir, wenn seine Maschine Leder näht, dann bestimmt auch den Stuhlbezug. Ob ich den wiederfinden würde?

Eine halbe Stunde später lief ein schwitzender deutscher Touri mit einem Campingstuhl unter dem Arm durch Cefalú und suchte einen Schuster, nicht einen, den Schuster. Ich hatte mir in Leo, Gott sei Dank gibt es ja so tolle Apps, extra das italienische Wort Calcolaio für Schuster herausgesucht, doch keiner der Einheimischen, die ich fragte, kannte ihn. So entschloss ich mich, den Weg durch Cefalú einfach genauso abzulaufen, wie ich ihn vom ersten Mal noch in Erinnerung hatte. Kurz nach 6 Uhr abends stand ich dann als einziger Kunde in seinem Laden.

 

Unterwegs hatte ich mir die ganze Zeit überlegt, wie ich ihm das Problem verständlich machen sollte, da begrüßt er mich im besten Ruhrpott-Slang: „Sie können deutsch mit mir sprechen“ und erzählt mir von den vielen Jahren, die er in Düsseldorf und Umgebung verbracht hat. Meinen gerissenen Stuhlbezug könne er grundsätzlich reparieren, aber nicht, solange dieser am Gestell befestigt ist. Dieser kleine Laden war wirklich gut ausgestattet, aber halt um Schuhe zu reparieren. Passendes Werkzeug für mein Problem hatte er nicht. Wie lange er noch da wäre? Etwa 20 Minuten.

Aber wisst ihr, wenn man schon glaubt, das wird nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. So oder ähnlich kannte ich den Spruch von meiner Oma. In Kurzform: Ich verließ den Schuster, bog um die nächste Ecke und kam an einem Hauseingang vorbei, in dem Handwerker arbeiteten. Eine deutschsprechende Italienerin übersetzte mein Anliegen. Sie hatten das passende Werkzeug, montierten in 3 Minuten den Bezug vom Gestell. 5 Minuten vor Ladenschluss war ich wieder beim Schuster und nach weiteren 5 Minuten war mein Bezug genäht, stabiler als vorher.

Zufrieden und lächelnd läuft ein deutscher Traveller mit einem Campingstuhl unter dem Arm durch Cefalú und sucht die beste Eisdiele für Cassata siciliana.

Ein Hoch auf die netten Sizilianer.

Kosten: 4 € und ein Eis.

Sehenswertes und Erlebenswertes in Cefalú

Nicht nur in der Toskana oder in Apulien sondern auch hier fiel uns auf, dass sich das Bild der Touri-Läden verändert. Du läufst ja erstmal etwas vorurteilsbehaftet durch die Gassen, bis dir auffällt, dass es in vielen Geschäften wirklich schöne Handwerkskunst gibt. Die Brüder Saia zum Beispiel machen in ihrem Keramik-Atelier von Hand dekorierte Objekte nach alter sizilianischer Tradition. Das werden wir noch in einem gesonderten Bericht porträtieren.

In Italien führen alle Wege nach Rom, in Cefalú führen alle Wege zum Dom.

Die Kathedrale Santissimo Salvatore, so heißt der Dom, gehört zum Bistum Cefalú, hat den Status einer Basilica und ist seit 2015 Weltkulturerbe. Sie ist zweifelsohne eine der schönsten Kathedralen der Welt. Früher war das wohl etwas unkomplizierter mit den Religionen. Die Normannen haben den Dom bauen lassen und gleichzeitig Künstler aus Konstantinopel geholt, die hier byzantinische Kunst verwirklichten.

Das Programm heißt also Kathedrale besichtigen und anschließend auf der Piazza Duomo abhängen, Espresso trinken, fotografieren, Leute gucken, den Tag genießen. Ein guter Plan, um den Nachmittag zu verbringen.

Dann kann man das immer besser werdende Licht bis zur blauen Stunde damit verbringen, die unzähligen Fotomotive zu verewigen und später in einer der Bars beim Stadtstrand den Abend mit einem Apero einläuten. Wir haben uns anschließend entschieden, in einem netten Restaurant mit Sitzplätzen direkt am Wasser den Abend abzurunden. (unbedingt im Laufe des Tages reservieren)

Der antike Waschplatz von Cefalù

Irgendwann beim Bummel durch die Stadt kommst du daran vorbei. Es geht ein paar Stufen nach unten und schon fühlst du dich ins Mittelalter zurückversetzt. Schön erhalten Siehst du ein paar Waschbecken mit abgeschrägten Steinen davor, auf denen früher die Wäsche gerubbelt wurde. Cefalù nutzte hier einen Bach, der unter den Häusern hindurch ins Meer fließt, als natürliche Wasserquelle. Und man kann sich ganz gut vorstellen, wo früher die Gespräche stattfinden. Sicher nicht im Wirtshaus.

Wir haben den Platz zweimal fotografiert und auf Instagram gezeigt. Einmal am Tag mit vielen Touristen und einmal in dieser schönen Abendstimmung. Letzteres war der Favorit und das zeigen wir euch hier. Alternativ könnt ihr aber auch in unseren Feed auf Instagram schauen.

Palermo polarisiert

Jeder sagt dir, Palermo musst du gesehen haben, wenn du auf Sizilien bist. Wahrscheinlich ist das auch so und „Jeder“ hat ganz bestimmt recht.

Der Wermutstropfen für euch und wahrscheinlich für uns selbst: Die Stadt ging irgendwie nicht an uns ran.

Fangen wir mal so an. Als Geländewagenfahrer mit Dachzelt brauchten wir zunächst einen Stellplatz. Es gibt nur die Möglichkeit, relativ weit außerhalb zu bleiben und mit öffentlichen Verkehrsmitteln reinzufahren, was dann viel Zeit kostet oder du nimmst den City-Stellplatz ca. 3 km vom Zentrum. Die Erfahrungen mit diesem Platz haben wir schon hier beschrieben.

 

 Einen Campingplatz am Stadtrand von Palermo – im Hintergrund zu sehen – haben wir nicht genommen. Die   Bahnverbindung wurde eingestellt und ein Bus braucht ca. 1,5 Std. ins Zentrum. Nächster Halt 1,5 km entfernt..

Nachdem wir uns zwischen zwei Wohnmobilen eingerichtet hatten, wollten wir in die Stadt zum Abendessen. Also erst mal duschen. Nachdem wir nacheinander aus der einzigen „grottigen“ Dusche kamen, war zumindest Dagmars Laune deutlich schlechter als vorher, um es nett auszudrücken.

Vielleicht reißt ja die gute Verkehrsanbindung des Platzes an die City das ganze wieder etwas heraus. Die Bushaltestelle war 20 m entfernt, wir mussten nur noch herausfinden, welche Linie und welche Richtung. Nach ungefähr 10 Minuten Studium der Fahrpläne kam dann die Erkenntnis: Ein Bus in die Hafengegend oder direkt ins Zentrum fährt nicht mehr.

Doch Sizilien ist immer für positive Überraschungen gut. Eine andere Buslinie hielt, eine Italienerin übersetzte und was jetzt schon wieder super cool war, der Fahrer bat uns herein und nahm nun extra für uns eine kleine Fahrplanabweichung in Kauf. Er fuhr uns – übrigens in ziemlichen Tempo – durch die Stadt und setzte uns in der Nähe des Hafens ab. Geld für ein Ticket lehnte der Busfahrer ab.

Wo erlebt man noch so etwas?

Auch dieser Busfahrer gehörte zu den vielen netten und hilfsbereiten Menschen, die wir besonders auf Sizilien und in Süditalien kennenlernen durften.

Wir bewegten uns Richtung Innenstadt und fanden auch ein ansprechendes Lokal. Was auf den ersten Blick ganz gut aussah, entpuppte sich dann doch ziemlich schnell als Standardessen Italienisch, das übliche Pizza – Pasta Programm, Durchschnitt einer Großstadt. Der Service war ein bisschen anonym und unverbindlich, der krasse Gegensatz zur schönen Beach Bar bei Trapani. Die Laune ging auch schon wieder Richtung Keller, denn wir waren inzwischen ziemlich unterzuckert und hatten nur noch Hunger.

Der Reisetag bewirkte dann doch, dass wir schnell müde wurden und wir machten uns auf den Heimweg. Ein Bus fuhr nicht mehr. 3 km Fußweg ergaben dann ungefähr folgendes Stimmungsbild des Abends:

Palermo außerhalb der Sehenswürdigkeiten ist nicht unbedingt schön.

Die Stadt hat ein Müllproblem. Rein olfaktorisch war der Rückweg wenig genießbar.

Die ganze Hafengegend wimmelte von Prostituierten, meist Afrikanerinnen, die direkt hinter einer Säule oder etwas versteckt in Hausecken ihr Geschäft betrieben.

Am nächsten Morgen war unsere Stimmung so im Keller, das wir auf eine Stadtbesichtigung verzichteten und beschlossen weiter zu reisen.

An diesem Tag zogen wir für uns ein kurzes Resumee:

Städte ab einer gewissen Größe sind nicht unbedingt etwas für unsere Reiseform im Geländewagen mit Dachzelt. Citystellplätze sind auf Wohnmobile ausgerichtet, für die es vollkommen in Ordnung ist, wie auf einem Parkplatz in Reihe und Glied zu stehen. Es gibt natürlich immer Ausnahmen. Z.B. in Dubrovnik oder auch in Vilnius gab es schön angelegte Plätze in grüner Umgebung und auch mit Rasenflächen. Das heißt, man muss sich vorher gut informieren und darf auch abends nicht zu spät dort sein. Auf Plätzen wie in Palermo hat ein Wohnmobil natürlich klar Vorteile, weil Toilette und Dusche bequem an Bord sind, während wir mit den meist mäßigen Sanitärs Vorlieb nehmen mussten. Hier kommt unsere Reisevariante eindeutig an ihre Grenze.

Es war natürlich dann unserer Stimmung geschuldet, dass wir ab einem bestimmten Punkt keine Lust mehr hatten. Wir haben beschlossen, Palermo nachzuholen, als City-Trip mit AirBnB in der Innenstadt, An- und Rückreise bequem per Flug.

Palermo – eine schöne Stadt für digitale Nomaden

Wer uns kennt, der weiß, wir sind kreativ genug, dass wir immer noch irgendetwas im Köcher haben. So ist es auch diesmal. Wir wollen unsere Reiseberichte über Sizilien nicht mit der Geschichte beenden, warum wir als launische Traveller eines der größten Highlights Siziliens nicht gesehen haben.

Deshalb kommt im Anschluss an diesen Artikel ein Gastartikel von unserer Blogger-Kollegin Barbara Riedel.

Sie schreibt auf Barbaralicious einen Reiseblog für digitale Nomaden. Barbara ist Halbitalienerin und vielleicht ahnt ihr es schon. Ihre Mutter stammt aus Palermo. Und ihr dürft mal raten: Für Barbara ist Palermo innerhalb Europas die schönste Stadt, in der man Leben und Arbeiten in Balance bringen kann. Wer könnte Palermo somit besser ins rechte Licht rücken, wenn nicht sie?

Messina  – hier endet der Traum

Sizilien hat noch so viel zu bieten, was wir alles nicht gesehen haben. Man denke nur allein an die liparischen Inseln mit dem Vulkan Stromboli, die man von Messina oder Milazzo bequem per Fähre erreichen könnte.

Doch für uns hieß es, jetzt Abschied zu nehmen, wenn wir noch nennenswerte Zeit im restlichen Italien verbringen wollten. Doch wenn ihr denkt, wir verlassen Sizilien ohne ein letztes Highlight, dann täuscht ihr euch. Eines haben wir noch:

Panificio Le Tre Sorelle

Wer denkt, das ist eine Bäckerei, weit gefehlt. Bei uns würde man vielleicht sagen Feinkostladen. In diesem Geschäft, das sich übersetzt die drei Schwestern nennt, findet ihr die ganzen kleinen Sauereien, die dazu führen, dass wir immer genug Sport machen müssen, um unsere Figur zu halten.

Um es in Worte zu fassen, das ganze Programm italienischer Spezialitäten, Schinken, Käse, Kaffee, Oliven, Pasta, Pasteten, Kuchen, Dolce und selbstverständlich auch Brot – ist ja schließlich ein Panificio – vereint in einem Geschäft. Aber besser zeigt es unser Video, mit dem wir uns aus Sizilien verabschieden:

 

 

 

Lucky Ways – Tipp:

Panificio Tre Sorelle

Viale Europa 1127120, Messina, Italien

Öffnungszeiten: 07:00–22:00

Telefon: +39 090 293 1003 

 

Im nächsten Artikel freut euch auf

Palermo – Die beste Stadt in Europa, um Arbeit und Vergnügen zu verbinden von Barbara Riedel

Und bei uns geht es dann weiter nach Kalabrien.

Vorheriger Artikel:

Einmal rund um Sizilien, Teil 3

 

Warst du auch schon einmal im Norden Siziliens unterwegs?

Was waren deine Erfahrungen und Erlebnisse?

Schreibe es unten in die Kommentare.

Lebe dein Abenteuer nach deinem Geschmack!

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